
Ich bereite Material über russische Serien vor und hole daher einige verpasste Projekte nach. Zum Beispiel habe ich „Zwischen uns Chemie“ gesehen.
Und das ist genau das, was der Arzt verordnet hat, sozusagen. Solche Serien brauchen wir. Ein interessantes Thema mit einem Minimum an Spekulation (die Hauptfigur stirbt an Krebs), einem interessanten Blickwinkel (Schwerpunkt auf schwarzem Humor – ich liebe es), lebensnahen Beobachtungen (ich kann solche Ausdrücke nicht ausstehen, aber die hiesigen Charaktere, besonders die Verwandten, sind keine erfundenen Archetypen, denen wir alle schon mehrfach begegnet sind). Und das alles in einer kompakten Hülle einer Staffel mit kurzen Folgen, sodass man die Figuren nicht leid wird, es aber schafft, ihnen nahezukommen, Freude an der Geschichte hat und trotz des düsteren Themas mit einem guten Gefühl zurückbleibt. Eine Empfehlung, falls ihr sie verpasst habt, so wie ich.
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