Vor etwa sieben Jahren bekam ich eine Häsin, ich hielt noch Mischlinge, richtig klasse.

Mischlinge haben einen wesentlichen Nachteil – die unberechenbare Qualität der Elterntiere. Deshalb habe ich sie trotz ihres Hauptnachteils behalten.

Also. Die Häsin war in allem gut. Bis auf eines. Sie kackte ins Nest.
Sie kackte ins Nest vor dem Wurf. Und während des Wurfs. Und nach dem Wurf. Gut, dass nicht statt des Wurfs 😁

Am Ende. Ich konnte sie nur mit einem Nest mit herausnehmbarem Boden besiegen.

Besiegt habe ich es so. Jeden Tag habe ich das durchnässte Stroh aus dem Nest entfernt und frisches eingestreut.
Als sie aufhörte, ins Nest zu pinkeln, und nur noch Kot da war, habe ich mit einem Stock im Stroh gerührt, damit der Kot durchfällt.
Das durchnässte Stroh habe ich in den Auslauf gelegt.


Vor dem Wurf muss unbedingt ein Brett auf den Nestboden.

Sie graben. Auf dem Foto sieht man Kratzspuren von den Krallen.
Einmal habe ich einer Häsin erlaubt, ein Nest ohne festen Boden zu bauen. Und sie hat bei vollem Strohnest bis zum Boden gegraben und auf dem Gitter geworfen. Alle sind erfroren. Im Sommer.

Dieser Boden im Nest wird eigentlich nur für eine Woche benötigt. Ich setze ihn eine Woche vor dem Wurf ein und nehme ihn nach dem Wurf wieder heraus.

😁 jetzt habe ich ihn später entfernt, um ein Video zu machen.

Ich habe ein Jahr lang keine Kaninchen gehalten. Ich kaufte im Dezember ein Männchen und zwei Weibchen.
Andrjucha und Macha erwiesen sich als wohlerzogen. Aber Milana kackte vor dem Wurf ins Nest.

Sie mochte mich nicht. Zwei Monate lang akzeptierte sie mich nicht. Dann, eines Tages, liebte sie mich und ging sofort in die Brunst.

p.s. Auf dem Foto ist der Nestboden, nachdem ich das Brett entfernt habe.