Der Film wurde hauptsächlich in London und Paris gedreht und erzählt eine dystopische Geschichte, die im Jahr 2044 spielt, als die Gesellschaft tief in Reiche und Arme gespalten ist. Die Handlung dreht sich um eine heruntergekommene provisorische Wohnsiedlung namens «Küche», in der eine eng verbundene Gemeinschaft versucht, angesichts von Bereitschaftspolizei und Zwangsräumungen aus ihrer brutalen Betonsiedlung zu überleben. Die Filmemacher wählten bewusst reale brutalistische Architektur in beiden Städten, um eine glaubwürdige Welt der nahen Zukunft zu schaffen, ohne sich vollständig auf CGI zu stützen. Der britische Rapper Kane Robinson (bekannt als Kano) spielt Izi — einen Mann, der für ein futuristisches Bestattungsunternehmen arbeitet, — zusammen mit dem Debütanten Jedaiah Bannerman, der Benji spielt, einen Jungen, der versucht, seinen Platz in dieser harten Welt zu finden. In der Produktion werden reale Drehorte mit digitalen Nachbearbeitungen kombiniert, und Gebäude aus den 1950er bis 1970er Jahren helfen, eine überzeugende Vision einer verlassenen städtischen Zukunft zu schaffen.

Drehorte:

Komplex Les Damiers, La Défense

Im Film

Szene, in der der Hauptteil des Viertels The Kitchen, der sein visuelles Kernstück bildet. Das unebene Erscheinungsbild des Gebäudes, die vorspringenden Balkone und das Schachbrettmuster wurden mit CGI ergänzt, um einen weitläufigen, düsteren Wohnkomplex zu schaffen.

In Wirklichkeit

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Die Szene wurde gedreht im Komplex Damiers, auch „Schachbrett“ genannt, im Pariser La Défense, erbaut 1976. Sein unverwechselbares Aussehen besteht aus Hochhäusern in Schachbrettanordnung und pyramidenförmigen Volumen, die natürliches Licht hereinlassen. Wie das fiktive Viertel The Kitchen droht auch Les Damiers der Abriss für das Projekt Hermitage Plaza, das unter anderem wegen des Widerstands der verbliebenen Bewohner ins Stocken geraten ist.

Hauptquartier des London Electricity Board

Im Film

Szene, in der der Marktplatz, auf dem Staples' Bande Essen aus einem Lastwagen bringt, um es an die Bewohner zu verteilen. Der Innenhof dieses Gebäudes aus den 1950er Jahren mit schachbrettartiger Fassade dient im Film als öffentlicher Markt in der düsteren Wohnsiedlung.

In Wirklichkeit

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Die Szene wurde gedreht im Innenhof des ehemaligen Hauptquartiers des London Electricity Board in Bethnal Green, erbaut in den 1950er Jahren mit charakteristischem Schachbrettmuster an der Fassade. Das Gebäude steht derzeit leer und diente als Marktplatz für den Film The Kitchen. Die überzeugende Ästhetik der Mitte des Jahrhunderts und der harte Brutalismus passten gut zum visuellen Stil des Films.

Collins Theatre, Islington

Im Film

Szene, in der das unvollendete runde Innere des Viertels The Kitchen. Die verlassene kreisförmige Architektur des Theaters vermittelt das Gefühl eines vergessenen öffentlichen Raums, versteckt in der Betonsiedlung.

In Wirklichkeit

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Die Szene wurde gedreht im Collins Theatre unter dem Islington Green, einem vergessenen unterirdischen Theater mit 400 Plätzen. Dieser verborgene Raum war einst eine wichtige Bühne, geriet dann aber außer Gebrauch und verschwand fast aus dem öffentlichen Gedächtnis. Sein runder, unvollendeter Innenraum bot dem Film eine düstere, geschlossene Umgebung für die Untergrundszenen.