Eine häufige Geschichte bei Anfängerautoren: Sie setzen sich hin, um eine Rezension zu schreiben, beginnen „laut nachzudenken“ – und nach 20 Minuten haben Sie einen Bewusstseinsstrom von 3000 Zeichen, in dem alles durcheinander ist. Es gibt keine Struktur, Sie verlieren sich in Gedanken – und folglich wird auch Ihr Leser verwirrt sein, falls er diesen Mischmasch überhaupt zu Ende liest.

Wie geht man damit um? Notieren Sie vor dem Schreiben 5 Blöcke:

👉 Kontext/„Einführung“ in den Text – worum es geht und warum es sich zu lesen lohnt (erinnern Sie sich an das Versprechen an den Leser aus dem vorherigen Beitrag?)

👉 Was es ist – Genre, Ausgangssituation (ohne Spoiler)

👉 Wie es gemacht ist – Regie, Schnitt, Kamera, Schauspieler, Musik

👉 Was es bedeutet – Thema, Untertöne, welche Emotionen es hervorruft

👉 Für wen es geeignet ist – Zielgruppe und Urteil

Wenn Sie ein solches Gerüst haben, läuft der Text streng auf Schienen. Sie springen nicht von „tolle Kameraarbeit“ zu „verworrene Handlung“ und zurück.

Zur Bequemlichkeit skizzieren Sie vor dem Schreiben 5 Unterüberschriften – das ist Ihr Leitfaden.

Wenn Sie Angst vor „Trockenheit“ und Akademismus haben – können Sie später die expliziten Unterüberschriften entfernen, aber die Logik und Struktur bleiben erhalten.

Wenn der Text fertig ist, überprüfen Sie sich selbst: Beantwortet jeder Block seine eigene Frage. Wenn „wie gemacht“ in „für wen geeignet“ übergeht – teilen Sie es in Absätze auf. Und scheuen Sie sich nicht, den Text umzuarbeiten – höchstwahrscheinlich wird er dadurch nur besser.

#СоветыРедактора@the_rrated