Die kultige romantische Komödie von 1955 wurde von Billy Wilder nach dem gleichnamigen Theaterstück von George Axelrod inszeniert. Die Hauptrollen spielten Marilyn Monroe und Tom Ewell. Die Handlung des Films spielt in New York, aber die meisten Szenen wurden im Studio in Hollywood gedreht. Eine der berühmtesten Szenen des Films – und ohne Übertreibung einer der ikonischen Momente der Popkultur des 20. Jahrhunderts – ist die Szene, in der Monroes Figur auf einem U-Bahn-Lüftungsgitter steht und der Luftzug eines vorbeifahrenden Zuges ihr weißes Plisseekleid hochweht. Diese Episode wurde ursprünglich in der Nacht des 15. September 1954 an der Ecke 52nd Street und Lexington Avenue in Manhattan gedreht. Die Dreharbeiten zogen eine Menschenmenge von fünftausend Schaulustigen an, die jedes Mal pfiffen und applaudierten, wenn Monroe ihren Text vergaß. Am Set war auch ihr damaliger Ehemann anwesend – der Baseballspieler Joe DiMaggio, dem die Szene zu freizügig erschien und der stark verärgert war. Aufgrund des Lärms und der fehlenden Kontrolle über die Menge entschloss sich Regisseur Billy Wilder später, die Szene im Studio der 20th Century Fox nachzudrehen. Dafür waren etwa vierzig Takes nötig, bevor er das gewünschte Ergebnis erhielt.

Drehorte:

Bahnhof

Im Film

Szene, in der Richard Sherman, ein typischer New Yorker Durchschnittsbürger mittleren Alters, seine Frau Helen und seinen kleinen Sohn Ricky am Bahnhof verabschiedet. Die Familie reist für den Sommer nach Ogunquit, Maine, um der erschöpfenden Hitze und Schwüle Manhattans zu entkommen.

In Wirklichkeit

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Die Szene wurde gedreht am Pennsylvania Station, gelegen an der Kreuzung von 7th Avenue und 31st Street in Manhattan – einem der größten und belebtesten Verkehrsknotenpunkte New Yorks. Zum Zeitpunkt der Dreharbeiten bewahrte das ursprüngliche Bahnhofsgebäude noch seine Monumentalität: Kolonnaden, hohe Decken und geräumige Hallen schufen eine majestätische Atmosphäre. Der Pennsylvania Station dient als wichtigster Bahnhof für Züge des Nordostkorridors und symbolisiert den Abfahrts- und Rückkehrpunkt für Millionen von New Yorkern.

Richard Shermans Wohnung

Im Film

Szene, in der Richard Sherman, nach Hause aus dem Büro zurückgekehrt, immer noch ein Kajakpaddel in der Hand haltend, das sein Sohn Ricky versehentlich vergessen hat, unerwartet auf die neue Nachbarin trifft. Sie ist eine charmante Werbe-Schauspielerin und ehemaliges Model, das für den Sommer eine Wohnung eine Etage höher gemietet hat. Ihre erste Begegnung geschieht fast zufällig, ruft aber sofort Aufregung und Interesse bei Richard hervor.

In Wirklichkeit

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Die Szene wurde gedreht unter der Adresse 164 East 61st Street, an der Kreuzung mit der Lexington Avenue in Manhattan – im prestigeträchtigen Viertel der Upper East Side. Diese Ecke New Yorks ist bekannt für ihre klassische Architektur, eleganten Wohnhäuser aus braunem und rotem Backstein, grüne Bäume entlang der Straßen und eine gemütliche Atmosphäre inmitten des städtischen Trubels. Der Ort unterstreicht das typische Leben der Mittelschicht der 1950er Jahre: gepflegte Reihenhäuser, saubere Fassaden und ein Gefühl der Stabilität.

Gitter auf der Straße

Im Film

Szene, in der Richard an einem Sommerabend seine charmante Nachbarin ins Kino einlädt – sie gehen sich „Das Ding aus einer anderen Welt“ ansehen und genießen die Kühle der Klimaanlage, einen seltenen Luxus im heißen New York. Nach der Vorstellung schlendert das Paar gemächlich durch die Nachtstadt, plaudert und lacht. Irgendwann, als sie die Straße entlanggehen, bleibt sie plötzlich über einem U-Bahn-Lüftungsgitter stehen – aus dem Boden steigt ein kräftiger Luftstrom auf, der mit ihrem weißen Plisseekleid spielt. Der Rock fliegt nach oben und entblößt ihre Beine, während sie lächelt und versucht, den Saum festzuhalten.

In Wirklichkeit

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Die Szene wurde gedreht an der Lexington Avenue, aber da Marilyn Monroe bereits sehr berühmt war, zogen die Dreharbeiten eine große Menge Schaulustiger an. In dem Moment, als das Kleid hochgeweht wurde, begann die Menge zu pfeifen, und es waren mehr als fünftausend Menschen. Daher entschloss sich der Regisseur, die Szene im Studio nachzudrehen, aber dort gelang sie erst beim 42. Take.

Verlagsbüro

Im Film

Szene, in der Richard, immer noch das von seinem Sohn vergessene Paddel in der Hand haltend, durch das morgendliche Manhattan zu seinem Büro im Verlag eilt. Er manövriert ungeschickt zwischen Passanten und Straßenhändlern hindurch und hebt sich mit seinem seltsamen Accessoire von den Geschäftsanzügen und Aktentaschen ab. Die Straßen dröhnen vom Lärm der Autos und Gespräche, die Stadt brodelt bereits vor Leben.

In Wirklichkeit

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Die Szene wurde gedreht an der East 57th Street zwischen der Madison Avenue und der Park Avenue in Manhattan – im Herzen des prestigeträchtigen und belebten Geschäftsviertels von New York. Dieser Straßenabschnitt ist bekannt für seine eleganten Art-déco-Gebäude, Luxusboutiquen, Flagship-Stores und seriösen Büros. Die Architektur spiegelt eine Mischung aus altem New Yorker Chic und modernem Geschäftsrhythmus wider.