Anfänger (leider manchmal nicht nur sie) verwechseln in Filmtexten (Rezensionen, Zusammenstellungen) die Eingangsdaten (Regisseur, Genre, Jahr) mit dem Thema und den Bedeutungen. Die Folge: Die Hälfte (wenn nicht mehr) der Rezension besteht aus „Der Film kam 2023 heraus, wurde von dem und dem gedreht, mit der Hauptrolle...“. Auf die Frage „Worum geht es in dem Film?“ gibt es keine klare Antwort.
Vergleichen Sie zur Veranschaulichung zwei Sätze:
– Eine romantische Komödie von 1977, in der Woody Allen einen Neurotiker spielt, der ein Mädchen trifft.
– Es ist ein Film darüber, dass Liebe nicht „sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage“ bedeutet, sondern über Momente, an die man sich erinnert, selbst wenn alles vorbei ist.
Sehen Sie den Unterschied? Der zweite Satz ist keine Wikipedia mehr, sondern ein eigener Gedanke.
Geben Sie die Eingangsdaten des Films nur in Mikrodosen an (glauben Sie mir, vielen Lesern sagen die Namen und Biografien der Kameraleute vielleicht gar nichts) oder wenn sie Ihren Gedanken unterstützen (z.B.: „Dies ist das Debüt des und des Regisseurs, deshalb...“).
Nachdem Sie den Text geschrieben haben, überprüfen Sie sich selbst: Entfernen Sie aus dem Material den Namen des Regisseurs, das Erscheinungsjahr, die Synopsis und andere „statistische“ Daten und bewerten Sie die Qualität des Artikels. Wenn der Sinn nicht leidet, ist alles in Ordnung – Sie haben über den Film geschrieben und keine Auskunft darüber gegeben, von denen es im Internet auch ohne Ihren Text genug gibt.
#СоветыРедактора@the_rrated
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