Die Dreharbeiten zu «Gentlemen der Glücksspiele» fanden in Moskau und Usbekistan statt. Die Filmemacher wählten Taschkent wegen seines orientalischen Flairs, das für die Szenen mit dem Gefängnis und der Flucht geeignet war. In der Hauptstadt wurden Szenen im Kindergarten, auf der Datscha von Professor Malzew und andere Moskauer Episoden gedreht. Im Film sind bekannte Orte Taschkents zu sehen, wie der zentrale Platz Khadra, das architektonische Ensemble Sheikhantaur sowie ein Hochsicherheitsgefängnis, das die Rolle der Kolonie spielte. Die Szenen im Kindergarten wurden in einer Moskauer Vorschuleinrichtung gedreht. Die Filmemacher konnten die Atmosphäre der 70er Jahre einfangen und durch sorgfältige Auswahl der Drehorte lebendige Charakterbilder schaffen.
Drehorte:
Haus von Jewgeni Troshkin
Im Film


Szene, in der In der Szene mit dem Haus von Jewgeni Troshkin bereitet sich der Hauptheld auf seine Rolle als Kindergärtner vor. Er setzt eine Perücke und eine Brille auf, um sich in die Rolle zu verwandeln, die ihm das Vertrauen der ehemaligen Komplizen von Dozenten verschaffen soll. Troshkin spricht mit der Haushälterin, bittet sie, auf die Wohnung aufzupassen, und geht zu seinem Einsatz. Währenddessen bringt die Haushälterin die Wohnung in Ordnung. In dieser Szene sieht der Zuschauer Troshkins bescheidenes, aber gemütliches Zuhause. Hier fühlt er sich beschützt und kann sich in Ruhe auf seine Mission vorbereiten. Das Haus wird für ihn zu einer Art Festung, in der er seine Gedanken sammeln und sich auf die bevorstehende Aufgabe einstellen kann.
In der Realität

Die Szene wurde gedreht in Moskau, in einem gewöhnlichen Wohnhaus an der Adresse Prospekt Wernadskogo 49. Das Wohnhaus am Prospekt Wernadskogo 49 ist ein Mehrfamilienhaus, in dem die Menschen ihren Alltag verbringen. Dieser Drehort eignet sich für die Szene mit Troshkins Haus, weil er eine Atmosphäre der Abgeschiedenheit und Ruhe schafft, die der Held zur Erholung und Kräftesammlung benötigt. Außerdem verleiht die Aufnahme in einem Wohnhaus dem Geschehen Realismus und Glaubwürdigkeit.
Der Kindergarten, in dem Troshkin arbeitete
Im Film


Szene, in der In der Szene, in der die Kinder beim Frühstück keinen Brei essen, sagt Troshkin aus dem Film „Gentlemen der Glücksspiele“: „Das Frühstück fällt aus!“ Alle Kinder rufen: „Hurra!“ Daraufhin fährt Troshkin fort: „Wir beginnen einen Weltraumflug. Nehmt die Weltraumlöffel in die Hand, beginnt, Weltraumnahrung zu essen…“ Danach essen die Kinder aktiv den Brei.
In der Realität

Die Szene wurde gedreht Troshkin kommt in den Kindergarten, gedreht wurde in genau diesem Gebäude, weil der Regisseur des Films in der Gegend des Prospekts Wernadskogo und seiner Umgebung lebte und diese Orte sehr mochte. Der Kindergarten befand sich an der Adresse: Uliza Udalzowa 31. Das Haus am Prospekt Wernadskogo 49, in dem Troshkin wohnte, war nur etwa 200 Meter vom Kindergarten entfernt, aber es wird gezeigt, dass der Hauptheld mit öffentlichen Verkehrsmitteln dorthin gelangte. Die Filmemacher drehten die Episode so, dass beim Zuschauer der Eindruck entstand, Troshkin arbeite ziemlich weit von zu Hause entfernt. Andernfalls hätte Professor Malzew Jewgeni Iwanowitsch nicht zufällig im Bus treffen und bis zum Kindergarten verfolgen können, was zu einem Bruch in der Szene geführt hätte.
Am Denkmal des „Mannes im Jackett“
Im Film


Szene, in der die Helden des Films „Gentlemen der Glücksspiele“ am Lermontow-Denkmal stehen, spielt auf dem Platz an der U-Bahn-Station „Krasnyje Worota“ an der Adresse: Krasnoworotski Projesd 2, heute Lermontowski-Platz. Die Dreharbeiten fanden genau dort statt, weil das Denkmal dem Filmteam als Orientierungspunkt diente: Es wurde kurz vor Drehbeginn gegenüber dem Ort aufgestellt, an dem sich früher das Haus des berühmten Dichters in der Kalantschowskaja-Straße befand.
In der Realität


Die Szene wurde gedreht im heutigen Lermontowski-Platz in Moskau. Genau diese Skulptur (Lermontow-Denkmal) kommt im Film als berühmter „Mann im Jackett“ vor. Die Figur von Saweli Kramarow versuchte, einem Moskauer Taxifahrer zu erklären, wohin er die Helden des Films bringen solle – „da, wo der Mann im Jackett ist“. Und als der Fahrer nachfragte – „Sitzt er?“ (d.h. ob die Statue in sitzender Position abgebildet ist oder nicht) – sprach der aus dem Lager geflohene sowjetische Kriminelle herablassend einen Satz, der Teil der Folklore wurde – „Wer soll ihn denn hinsetzen? Er ist doch ein Denkmal…“

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