Moskau wurde als Hauptkulisse der Serie gewählt, um das Leben der Protagonistin in der Metropole zu unterstreichen. Dies erzeugt ein Gefühl von Dynamik und Realismus, da Nastja eine Architektin und Designerin ist, deren beruflicher Werdegang und Lebensstil eng mit dem städtischen Umfeld verbunden sind. Die russische Hauptstadt wird in der Serie nicht nur als Ort der Arbeit und Sorgen gezeigt, sondern auch als Raum, in dem äußere Routine und innere emotionale Erlebnisse von Nastja aufeinandertreffen.
Im Gegensatz zum lauten Moskau verleihen die Dreharbeiten in der Oblast Tula der Serie einen Hauch von Abgeschiedenheit und Harmonie. Dies unterstreicht die Kontraste in Nastjas Leben und ihr Bestreben, sich selbst zu finden. Die ländlichen Landschaften und die Natur spiegeln den Versuch der Heldin wider, dem Trubel zu entfliehen, ihre Gefühle zu ordnen und ein Gleichgewicht zu finden.
Drehorte:
Moskauer Uferpromenade
Im Film



Szene, in der Nastja gerade erfahren hat, dass ihr Mann sie mit ihrer besten Freundin betrügt, und das ausgerechnet am Hochzeitstag. Um nicht völlig durchzudrehen, geht Nastja in Moskau spazieren und lässt ihre Wut an allem aus, was sie sieht. Sie schreit sogar ein vorbeifahrendes Ausflugsschiff an und wünscht, dass der Wind die Touristen von Deck fegt. (Folge 5)
In Wirklichkeit


Die Szene wurde gedreht in Moskau an der Kosmodamianskaja-Uferpromenade. Dieser Ort wurde nicht zufällig gewählt, sondern wegen der offenen Fläche, einer Art Illusion von Freiheit, da Nastja der Handlung nach all die Wut auslassen muss, die sie nach den vielen Missgeschicken der letzten Zeit angestaut hat.
Bahnsteig der Moskauer Ringbahn (MZK)
Im Film



Szene, in der Nastja einen Nebenjob gefunden hat und sich mit einer Kundin treffen will, um ein Projekt für ein zukünftiges Haus zu entwickeln. Doch nachdem die Protagonistin von Insekten gestochen wurde, bekommt sie eine starke allergische Reaktion, ihr ganzes Gesicht schwillt an und sie verliert bereits in der elektrischen Bahn das Bewusstsein. Am Ende schafft sie es nicht einmal, in Schtscherbinka an der richtigen Station anzukommen, und sagt das Treffen ab. (Folge 4)
In Wirklichkeit

Die Szene wurde gedreht in der Oblast Tula, am Bahnsteig 191 km, unweit von Tula. Der Bahnsteig befindet sich nicht zufällig mitten im Waldgürtel; gerade an solchen Orten fühlt sich Nastja sicherer und ruhiger, was sie nach all dem Geschehenen auch brauchte.
Vorlesung an der Universität
Im Film



Szene, in der Nastja an die Universität für Psychologie fährt, um anstelle ihrer Freundin Vika eine Vorlesung zu halten. Das Telefon der Protagonistin ist leer und sie hatte keine Zeit, sich vorzubereiten. Nastja liest das gesamte Material vom Telefon ab und vermasselt natürlich die Vorlesung. (Folge 3)
In Wirklichkeit


Die Szene wurde gedreht im Institut für Lateinamerika in Moskau. Dieses Institut wurde aufgrund der Farbe des Gebäudes gewählt – orange-gelb, da diese Farbe laut der Wissenschaft der menschlichen Psychologie eine gewisse Freiheit, Leichtigkeit und Freude symbolisiert. Und selbst nach der vermasselten Vorlesung behält Nastja die Fassung und versucht sogar, die Situation zu retten, jedoch erfolglos.

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