Stanislaw Swetlow, gebürtig aus Rybinsk, drehte seinen Diplomfilm «Tiger unter Birken» in seiner Heimatstadt. Dieser Ort hat für den Autor eine besondere Bedeutung. Der Regisseur stellt Rybinsk oft als potenziellen Schauplatz für seine neuen Geschichten dar. Der wunderbare Kurzfilm «Tiger unter Birken» erzählt von einer unerwarteten Liebe, die die gewohnte Lebensweise eines provinziellen Schneiders stört. Mit dem neuen Gefühl konfrontiert, strebt der Protagonist danach, sein Schicksal zu ändern. Der Film gewann das internationale Studentenfilmfestival VGIK.
Drehorte:
Anlegestelle
Im Film


Szene, in der der Protagonist auf der Suche nach einem seltenen Stoff für die Anfertigung eines Kleides einen verzweifelten Schritt wagt. Das Schicksal führt ihn zu einer Anlegestelle, an der Schiffe festgemacht sind. Genau hier, auf einem der Tanker, die im Winter liegen, trifft er einen Mann, der bereit ist, ihm das begehrte Material zu verkaufen, das in normalen Geschäften nicht zu finden war.
In Wirklichkeit


Die Szene wurde gedreht an der Anlegestelle Perbory in Rybinsk. Dies ist ein beeindruckender Ort am Ufer der Wolga, wo majestätische Schiffe eine Atmosphäre industrieller Stärke schaffen. Riesige Tanker und Frachtkähne, die am Kai oder im Winterlager liegen, dominieren die Landschaft und unterstreichen die Größe und Bedeutung dieses Ortes. Metallkonstruktionen, Kräne und Technikplattformen verbinden sich harmonisch mit der weiten Wasserfläche des Flusses und schaffen einen Kontrast zwischen rauer Industrie und natürlicher Schönheit.
Wohngebiet
Im Film

Szene, in der eine kleine, aber ausdrucksstarke Aufnahme festgehalten wird: eine verschneite Stadt mit einer Insel schlanker Birken. Der Protagonist des Films kehrt von der Arbeit nach Hause zurück und durchquert ein Schlafviertel von Rybinsk, wo hohe Bäume eine besondere Atmosphäre winterlicher Gemütlichkeit schaffen.
In Wirklichkeit



Die Szene wurde gedreht am Prospekt Mira in Rybinsk. Der Prospekt ist ein klassisches Beispiel für ein Schlafviertel, in dem Plattenbauten der sowjetischen Architektur dominieren. Lange Reihen von Wohnhäusern, im Stil identisch, säumen die breite Straße, umgeben von Grünflächen. Die Innenhöfe sind von Bäumen gesäumt, unter denen besonders hohe Birken und Linden hervorstechen. Hier sieht man Spielplätze mit Schaukeln und Sandkästen, alte Bänke und entlang der Bürgersteige geparkte Autos.
Uferpromenade
Im Film

Szene, in der ein Fischer im Schneefall mit seinem Fang geht. Der Mann ist schlicht gekleidet – Filzstiefel, Schaffellmantel, Uschanka-Mütze. In seinen Händen hängen bereits leblos zwei recht stattliche Fische, was bedeutet, dass der Fang erfolgreich war. Vielleicht hat er das Angeln wegen der starken Niederschläge beendet.
In Wirklichkeit



Die Szene wurde gedreht im Zentrum von Rybinsk, zwischen der Wolgabrücke und dem Historischen Museum. Gegenüber der Verklärungskathedrale, an der Wolga-Uferpromenade, wurde eine der schönsten Winteraufnahmen des Films gedreht. Die Rolle des Fischers spielte der Vater des Regisseurs, Eduard Swetlow.

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