Der Film, der dem Leben und Schicksal des großen russischen Dichters Alexander Sergejewitsch Puschkin gewidmet ist, umfasst die Schlüsselmomente seines Weges – von den Jugendjahren im Zarskoje-Selo-Lyzeum bis zum tragischen Duell, das sein Leben beendete. Die Dreharbeiten fanden an einzigartigen historischen Orten in Sankt Petersburg und dem Leningrader Gebiet statt, von denen viele zum ersten Mal ihre Türen für Filmemacher öffneten. Zu den Drehorten gehören die Schlossställe in Peterhof sowie der Rosa Pavillon im Pawlowsker Park, bekannt für seine elegante Architektur. Ein bedeutender Teil der Szenen wurde in prächtigen Palästen wie dem Jussupow-, Stroganow- und Marmorpalast gedreht, die alle Juwelen des russischen Kulturerbes sind. Einige Episoden wurden im Staatsarchiv der Marine sowie im Hof der Staatlichen Akademischen Kapelle aufgenommen. Besondere Aufmerksamkeit gilt Orten, die mit Puschkins Werk und Leben verbunden sind: der Gedenkmuseumswohnung am Moika-Ufer 12, wo der Dichter seine letzten Tage verbrachte, und dem Museumsreservat „Michailowskoje“, das den Abschluss der Dreharbeiten bildete. Jeder dieser Orte half nicht nur, die Umgebung, in der Puschkin lebte, nachzubilden, sondern wurde auch zu einem eigenständigen Helden des Films, der die Atmosphäre und Ästhetik einer vergangenen Epoche vermittelt.

Drehorte:

Hof der Kapelle

Im Film

Szene, in der an der Staatlichen Akademischen Kapelle eine besondere Atmosphäre herrscht – das abendliche Licht der Laternen taucht den Raum in warmen Schein und beleuchtet die Fassaden des eleganten Gebäudes. Die Menschen versammeln sich allmählich und unterhalten sich lebhaft. Die Vorfreude ist deutlich spürbar – in der Luft liegt das Gefühl eines bevorstehenden Ereignisses.

In der Realität

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Die Szene wurde gedreht im Hof des Gebäudes der Staatlichen Akademischen Kapelle Sankt Petersburg, das am Moika-Ufer liegt. Der Hof der Kapelle ist ein geräumiger und gemütlicher Ort, verborgen vor der städtischen Hektik. Er ist mit Kopfsteinpflaster ausgelegt, das seit der Bauzeit erhalten ist, was dem Ort historischen Charme verleiht. Die Fassade des Gebäudes ist mit schlichtem Dekor im Stil des Klassizismus verziert: elegante Pilaster, große Fenster mit Rundbögen und ein strenges Gesims verleihen dem Bauwerk ein majestätisches, aber zugleich feines Aussehen.

Der Fluss

Im Film

Szene, in der der zugefrorene Fluss zu einer Art Straße wird, auf der Menschen gehen. Das Eis ist mit einer dünnen Schicht frischen Schnees bedeckt, der im trüben Licht der Wintersonne glänzt. Entlang der Ufer reihen sich Boote, dicht mit Schnee und Eis bedeckt.

In der Realität

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Die Szene wurde gedreht an einer der malerischsten Wasseradern Sankt Petersburgs. Dieser schmale und gewundene Fluss mit einer Länge von etwa 5 Kilometern fließt durch das Herz der Stadt und säumt architektonische Meisterwerke des 18.–19. Jahrhunderts. Die Ufer der Moika sind mit Granit verkleidet und mit eleganten gusseisernen Geländern verziert, die für die Stadtarchitektur jener Zeit typisch sind. Entlang des Flusses befinden sich historische Gebäude wie Paläste, Herrenhäuser und Mietshäuser, die die Atmosphäre des Puschkin-Zeit Petersburgs bewahren. Eine der Hauptattraktionen an ihrem Ufer ist das berühmte Peter-der-Große-Haus und die Puschkin-Gedenkwohnung an der Moika 12.