Das rührende Drama über einen Lehrer und seinen Pinguin wurde tatsächlich in Spanien gedreht, obwohl die Handlung des Films in Argentinien spielt. Die Hauptdreharbeiten fanden in Las Palmas de Gran Canaria, Cambrils, Sant Esteve Sesrovires und Coma-ruga in Katalonien statt. Diese Orte wurden aufgrund ihrer südlichen Landschaften und Architektur ausgewählt, die dazu beitrugen, das argentinische Flair nachzubilden.
Der Park Samà in Cambrils war ein zentraler Drehort, dank seiner schönen Gärten und Architektur, die es ermöglichten, die Schule in Argentinien nachzubilden. In Coma-ruga, einem Badeort mit Sandstränden, wurden die Szenen gedreht, in denen der Protagonist den Pinguin findet. Um die Atmosphäre von Buenos Aires nachzubilden, wurden Drehorte in Las Palmas de Gran Canaria genutzt, die es ermöglichten, den Geist der argentinischen Hauptstadt der 1970er Jahre einzufangen. Die Wahl dieser vielfältigen Drehorte trug dazu bei, eine visuell reiche Filmwelt zu schaffen und die zentralen Themen Freundschaft, Fürsorge und Güte zu unterstreichen. Jeder Ort wurde sorgfältig ausgewählt, um die emotionale Wirkung des Films zu verstärken und ihn für die Zuschauer unvergesslicher zu machen.
Drehorte:
Schule
Im Film


Szene, in der Tom eine Stelle an einer exklusiven Internatsschule bekommt. Der Protagonist, der britische Englischlehrer Tom Mitchell, verlässt sein Heimatland England und zieht nach Südamerika. Er nimmt 1976 eine Stelle an einer exklusiven Internatsschule in Argentinien an, vor dem Hintergrund einer politischen Krise und eines Militärputsches. Tom ist von seinem Leben enttäuscht und hat Schwierigkeiten im Umgang mit den widerspenstigen Schülern, aber sein Leben ändert sich, als er einen geschwächten, mit Öl bedeckten Pinguin am Meeresstrand findet.
In Wirklichkeit



Die Szene wurde gedreht im Parc Samà in Cambrils, Katalonien. Dies ist ein einzigartiger botanischer und zoologischer Garten, der 1881 vom Marquis Salvador Samà angelegt wurde. Der Park ist eines der besten Beispiele romantischer Gartenkunst im Mittelmeerraum und wurde von der Schönheit der kolonialen Gärten Kubas inspiriert, was das Erbe seines Besitzers widerspiegelt. Der Park erstreckt sich über 14 Hektar und ist bekannt für seine Vielfalt an Flora und Fauna: Hier sind 1500 Pflanzenarten und viele Tiere wie Pfauen, Hirsche und exotische Vögel versammelt. Seine malerischen Landschaften umfassen einen See mit Kanal und Wasserfall sowie architektonische Elemente wie Grotten und Brücken, die eine märchenhafte Atmosphäre schaffen. Eine Besonderheit des Parc Samà ist seine historische Verbindung zum berühmten Architekten Antoni Gaudí, der nach einigen Quellen an der Gestaltung einiger Elemente des Parks beteiligt war. Dies macht den Park nicht nur zu einem Ort der Erholung, sondern auch zu einem Kulturerbe. Darüber hinaus gibt es im Park Sehenswürdigkeiten wie das Labyrinth der nachhaltigen Entwicklung und den Muschelbrunnen, die interaktive Elemente für Besucher bieten. Die Filmemacher wählten den Parc Samà als Drehort, weil er eine Vielzahl von Drehmöglichkeiten bietet, darunter offene Flächen, abgeschiedene Ecken und historische Gebäude.
Strand
Im Film




Szene, in der Tom am Strand einen Pinguin findet. Nach seinem Umzug nach Argentinien ist Tom, ein Englischlehrer, von seinem neuen Arbeitsplatz enttäuscht und hat Schwierigkeiten im Umgang mit den widerspenstigen Schülern. Sein Leben ändert sich an dem Tag, als er einen geschwächten, mit Öl bedeckten Pinguin am Meeresstrand findet. Das Küken ist sehr schwach und bewegt kaum die Flügel. Tom reinigt es von Algen und Öl und lässt es dann frei. Aber der Pinguin hat nicht vor, sich von seinem Retter zu trennen, und beginnt, ihn überallhin zu verfolgen. Dem Schullehrer bleibt nichts anderes übrig, als den Pinguin zu sich zu nehmen. Er bekommt den Namen Juan Salvador und wird nicht nur Toms Haustier, sondern sein treuer Freund und Helfer. Gemeinsam beginnen sie, die verwöhnten und faulen Schüler nicht nur die Sprache, sondern auch Güte und Fürsorge zu lehren und werden nach und nach zu lokalen Berühmtheiten.
In Wirklichkeit


Die Szene wurde gedreht am Strand von Coma-ruga, einem Badeort in der Provinz Tarragona, Katalonien. Der Strand von Coma-ruga erstreckt sich über 2,3 km und ist bekannt für seinen feinen, goldenen Sand und das ruhige Wasser, was ihn ideal für Familienurlaub macht. Eine Besonderheit dieses Ortes sind die Thermalquellen, die ins Meer münden und dem Wasser heilende Eigenschaften verleihen, reich an Mineralien wie Sulfat, Kalzium und Magnesium. Das Meerwasser an den Stränden von Coma-ruga gilt als eines der bekanntesten in Europa, und der Strand wird von einer malerischen Promenade mit Cafés und Restaurants gesäumt. Die Wahl von Coma-ruga als Drehort für die Szene, in der der Protagonist den Pinguin findet, ist auf seine malerische Schönheit zurückzuführen: Die lange Küstenlinie und das ruhige Meer schaffen eine passende Atmosphäre für diesen rührenden Moment, und die natürliche Schönheit des Strandes verleiht der Einstellung visuelle Attraktivität.

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