Ein russischer Science-Fiction-Film von Andrei Maljukow über eine Zeitreise. Die Dreharbeiten fanden in der Oblast Pskow statt, wo drei Schlüssellokationen genutzt wurden: das Dorf Orechowitschi, der See Schukowskoje (bei Dorf Snamenka) und das Dorf Rodowoje. Hier gelang es, die Atmosphäre der Zeit des Großen Vaterländischen Krieges nachzubilden und das Eintauchen in die Geschichte so realistisch wie möglich zu gestalten. Der Großteil des Materials – etwa 80 % – wurde an diesen Orten gedreht. Die Filmemacher legten besonderen Wert auf historische Genauigkeit: Die Kampfszenen wurden nach authentischen sowjetischen Fotos inszeniert, und die Schauspieler sowie die Statisten wiederholten Posen, die auf Archivaufnahmen festgehalten waren. Der Arbeitstitel des Films war „Sledopyti“ (Pfadfinder), aber die endgültige Version – „Wir kommen aus der Zukunft“ – spiegelte seinen Kern und seine Idee besser wider.

Drehorte:

Ausgrabungsstätte in der Oblast Leningrad

Im Film

Szene, in der vier Freunde illegale Ausgrabungen an Orten der Kämpfe des Großen Vaterländischen Krieges bei Sankt Petersburg durchführen, um Orden, Waffen und andere Artefakte zum Verkauf zu bergen. Der Anführer der Gruppe ist ein ehemaliger Geschichtsstudent mit dem Spitznamen Borman, der die Kampfgebiete kennt und wertvolle Funde machen kann. Sein Partner ist der unbekümmerte Spirt, der mehr am Spaß als an der Geschichte interessiert ist. Mit ihnen graben Tschucha, ein langjähriger Freund von Borman, und Tscherep, ein radikal eingestellter Skinhead, der sich durch seinen aggressiven Charakter auszeichnet.

In Wirklichkeit

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Die Szene wurde gedreht im Dorf Orechowitschi. Die Wohnsiedlung, 30 Kilometer von Pskow entfernt, ist ein malerischer und abgeschiedener Ort, ideal für Dreharbeiten zu einem historischen Film. Rundherum gibt es weite Felder, Wälder und alte Holzhäuser mit schiefen Dächern, die das Gefühl vermitteln, dass die Zeit hier stehen geblieben ist. Dieser Naturwinkel mit seiner Stille und Abgeschiedenheit bewahrt gleichsam die Erinnerung an die Vergangenheit, was ihn zu einem idealen Hintergrund für Szenen macht, die mit Geschichte und der Rekonstruktion von Ereignissen des Großen Vaterländischen Krieges verbunden sind.

See

Im Film

Szene, in der die schwarzen Bagger in den Soldatenbüchern, die sie finden, ihre eigenen Namen und Fotos entdecken. Zunächst denken sie, es seien nur Halluzinationen von starkem gepanschtem Wodka, und rennen zum nächsten See, in der Hoffnung, zu baden und nüchtern zu werden. Aber als sie ins Wasser springen, landen sie unerwartet im Jahr 1942.

In Wirklichkeit

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Die Szene wurde gedreht am See Schukowskoje in der Oblast Pskow. Dies ist ein malerischer Ort mit klarem Wasser und grünen Ufern, umgeben von Wald. Hier gibt es ruhige Abschnitte mit guten Spiegelungen im Wasser sowie steilere und abfallende Ufer. Je nach Jahreszeit sieht der See anders aus: im Sommer grüne Landschaften, im Herbst leuchtende Blattfarben. Dies ist ein ausgezeichneter Ort für Dreharbeiten, wenn man die Atmosphäre unberührter Natur oder einer historischen Zeit vermitteln möchte.

Portal-See

Im Film

Szene, in der die Helden es schaffen, den feindlichen Bunker zu sprengen, aber Tschucha wird von einer Kugel getroffen. Trotz seiner Verletzungen ziehen die Freunde ihn zum Portal-See, in der Hoffnung auf Rettung. Gemeinsam tauchen sie ins Wasser und landen in einer anderen Epoche. Als sie auftauchen, stellen sie fest, dass sie in der Gegenwart gelandet sind.

In Wirklichkeit

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Die Szene wurde gedreht am See Serebrjanoje in der Oblast Pskow. Er liegt in einer abgelegenen Gegend, was ihn zu einem hervorragenden Ort für atmosphärische Szenen macht. Das Gewässer zeichnet sich durch klares Wasser und schöne Ufer aus, mit kleinen Buchten und sandigen Abschnitten. Der See befindet sich in einer Region, in der Waldgebiete beginnen, und bietet malerische Ausblicke, besonders am frühen Morgen oder bei Sonnenuntergang.