Der Drehstil der Serie ist eine Visualisierung von Tanjas persönlichem Tagebuch, als ob ihre Gedanken über den Bildschirm fließen. Die Kamera begleitet die Heldin unsichtbar, ohne einzugreifen, und lässt den Zuschauer in ihrer Welt aufgehen. Deshalb wurden die Drehorte so gewählt, dass sie nicht nur Hintergrund sind, sondern eine emotionale Fortsetzung ihres inneren Zustands. Die Herzen-Universität – ein Symbol für Jugend, Gedankenbewegung, erste Hoffnungen. Das Haus der Gehörlosen – eine Metapher für Isolation, Stille, in der die verzweifeltsten Gedanken entstehen. Und die Fontanka-Uferpromenade mit ihrer kalten Luft und den fahlen Lichtern flüstert von Verlorenem und Unerfülltem. All das ist Petersburg mit Tanjas Augen, gleichzeitig real und fast traumhaft.
Drehorte:
Kulturhaus der Allrussischen Gesellschaft der Gehörlosen.
Im Film



Szene, in der Tanja zusammen mit ihrem Onkel Mitya in seiner Werkstatt sorgfältig Gemälde und Skulpturen verpackt – Kunstwerke werden für die Evakuierung vorbereitet, um sie vor der Eroberung zu retten. Hier wurde auch die Szene des Theaterstücks „Die drei Musketiere“ gedreht: Erschöpfte, aber standhafte Schauspieler treten vor ebenso erschöpften Zuschauern auf. Diese Szenen wurden im St. Petersburger Haus der Gehörlosen gedreht – seine alten Säle, Höfe und Keller vermitteln die authentische Atmosphäre des belagerten Leningrads, in der Kultur, Hoffnung und Geistesstärke bewahrt werden.
In der Realität




Die Szene wurde gedreht …im historischen Gebäude des St. Petersburger Hauses der Gehörlosen – einem Baudenkmal mit authentischen Innenräumen aus der Vorkriegszeit. Seine massiven Wände, hohen Decken und stillen, halbdunklen Korridore erzeugen gleichzeitig ein Gefühl von Geborgenheit und Beklemmung. Der Raum eignete sich perfekt für Szenen, die die Atmosphäre des belagerten Leningrads vermitteln.
Herzen-Universität.
Im Film




Szene, in der viele Fragmente der Serie „Ostalas odna Tanya“ gedreht wurden. Die Universität ermöglichte es, genau diese kalte, aber von Standhaftigkeit erfüllte Atmosphäre nachzubilden. Der Schulunterricht geht trotz Kälte und Hunger während der Belagerung Leningrads weiter. Die Schüler müssen sich oft in Luftschutzbunkern verstecken, aber die Leidenschaft für Wissen siegt.
In der Realität




Die Szene wurde gedreht in den Räumlichkeiten der Russischen Staatlichen Pädagogischen Herzen-Universität – einer der ältesten Bildungseinrichtungen St. Petersburgs. Ihre Innenräume mit vorrevolutionärer Architektur, massiven Korridoren und Kellern vermitteln perfekt die Atmosphäre des belagerten Leningrads. Hier spürt man den Geist der Standhaftigkeit und des Wissensdurstes, der in der Serie widergespiegelt wird.

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