Der Film erzählt die Geschichte der jungen Köchin Tosja Kislizyna. Nach dem Abschluss der Kochschule wird sie in das Ural-Forstunternehmen „Bodrowski“ versetzt. Dort lernt sie ihre Mitbewohnerinnen im Wohnheim und das Holzfällerteam kennen. Ihr unabhängiger und entschlossener Charakter überrascht den Vorarbeiter Ilja Kowrigin, der mit seinen Kameraden eine Wette abschließt: Er ist überzeugt, dass er Tosja innerhalb einer Woche in sich verlieben kann. Doch bald entwickelt er selbst echte Zuneigung zu ihr. Die Dreharbeiten fanden in Moskau, Jalta sowie in den Oblasten Perm, Twer und Rjasan statt. Die Kulissen der Holzfällersiedlung wurden in einer Schlucht neben „Mosfilm“ errichtet – dort baute man Häuser, pflanzte Hunderte von Bäumen und stellte ein Schild mit der Aufschrift „Forstbetrieb“ auf. Die Waldszenen wurden im Bezirk Tschussowskoi der Region Perm in der Umgebung der Siedlung Bobrowka gedreht. Die Schauspieler mussten unter strengen winterlichen Bedingungen arbeiten – die Temperaturen fielen auf -30 °C. Um die Ausrüstung vor der Kälte zu schützen, wickelten die Kameraleute die Kameras in Schafspelze. In der Szene, in der Tosja den Holzfällern ein warmes Mittagessen bringt, wurde anstelle von Suppe kochendes Wasser in die Schüsseln gegossen, um einen Dampfeffekt zu erzeugen, aber selbst das gefror schnell. In einer der Aufnahmen leckte Nikolai Rybnikow (Ilja Kowrigin) versehentlich an einem Aluminiumlöffel – das Metall klebte sofort an seinen Lippen fest, und der Schauspieler musste den Löffel samt Haut abreißen. Im Frühling verlegten sich die Dreharbeiten in die Oblast Twer, wo die winterliche Atmosphäre nachgebildet werden musste: Die Dekorateure verwendeten Tonnen von Watte, um Schneeverwehungen zu imitieren, sowie zerrissenes Papier und Lack, um Schneewirbel und Glitzern des Schnees zu erzeugen. Die Szenen mit dem Zug wurden auf einer Schmalspurbahn in der Oblast Rjasan gedreht. Die Schlussszenen wurden im Jalta-Filmstudio aufgenommen. In der berühmten Einstellung, in der Tosja und Ilja umarmt auf der „Kamtschatka“ sitzen, mussten die Schauspieler in Schafspelzen und Filzstiefeln in der Sommerhitze im Studio drehen, was eine echte Herausforderung für sie war.
Drehorte:
Arbeitersiedlung
Im Film


Szene, in der die 18-jährige Tosja Kislizyna, eine junge Absolventin der Kochschule, im Winter 1961–1962 ihre Heimatstadt Simferopol verlässt und zur Arbeit in einen fernen sibirischen Forstbetrieb geschickt wird. Statt der gewohnten südlichen Wärme erwartet sie ein strenger Winter, verschneite Weiten und eine bescheidene Arbeitersiedlung.
In Wirklichkeit


Die Szene wurde in Moskau neben „Mosfilm“ gedreht, wo eigens Kulissen errichtet wurden. In der Schlucht an der Mosfilmowskaja-Straße in der Nähe von Haus Nr. 11k1 wurden Holzhäuser gebaut, etwa dreihundert Bäume gepflanzt und ein Schild mit der Aufschrift „Forstbetrieb“ aufgestellt, um die Atmosphäre einer fernen Arbeitersiedlung zu schaffen. Im Laufe der Zeit hat sich das Erscheinungsbild dieser Orte verändert, aber genau hier fanden einst die Dreharbeiten zu diesem Kultfilm statt.
Eisenbahn
Im Film

Szene, in der der Zug anfährt, die Räder auf den Schienen klappern und bereits Fahrt aufnimmt. Tosja rennt dem abfahrenden Zug hinterher und klettert mit Iljas Hilfe im letzten Moment auf den Zug. Er zieht sie geschickt und etwas komisch an ihrem Mantel hoch, ohne die Zigarette aus dem Mund zu nehmen.
In Wirklichkeit



Die Szene wurde auf einer Schmalspurbahn in der Oblast Rjasan gedreht, auf dem Abschnitt zwischen den Stationen Spas-Klepiki und Pilewo. Diese Eisenbahnlinie wurde einst für den Transport von Holz und Forstarbeitern genutzt, was sie zu einem idealen Ort machte, um die authentische Atmosphäre eines sibirischen Dorfes zu schaffen. Umgeben von dichten verschneiten Wäldern verliefen die Gleise zwischen hohen Tannen und Birken und boten eine malerische Kulisse für die Szene mit dem abfahrenden Zug. Zu dieser Zeit war die Schmalspurbahn noch in Betrieb, wurde aber später aufgegeben und viele ihrer Abschnitte abgebaut.
Dachboden
Im Film


Szene, in der Ilja auf dem Dachboden eines Hauses das Dach repariert und konzentriert Nägel einschlägt. Die Freunde nutzen die Gelegenheit und beauftragen Tosja, ihm neue Materialien zu bringen. Nach einem lustigen Zwischenfall zwischen den Helden entsteht wieder Verständnis, sie versöhnen sich endgültig und beginnen, über eine gemeinsame Zukunft nachzudenken.
In Wirklichkeit


Die Szene wurde im Jalta-Filmstudio gedreht – einem der ältesten Filmstudios Russlands, gelegen an der malerischen Schwarzmeerküste. Das Studio verfügt über ein weitläufiges Gelände mit Pavillons, die mit allem Notwendigen für die Erstellung komplexer Szenen ausgestattet sind. In verschiedenen Jahren wurden hier sowjetische und russische Filme gedreht, darunter auch Filme, die Meeres- und Berglandschaften erforderten. Während der Arbeit an dem Film „Die Mädchen“ wurden im Jalta-Filmstudio die Schlussszenen gedreht. Die Pavillons des Studios ermöglichten es, die notwendige Atmosphäre nachzubilden und Momente zu filmen, die besondere Bedingungen erforderten, darunter auch die Szenen in der „Kamtschatka“, in denen die Schauspieler bei heißem Sommerwetter winterliche Episoden spielen mussten.

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