Das Drehbuch des Films basiert auf der Erzählung von Kunin «Ни любви, ни тоски, ни жалости». Die Geschichte handelt von einer Gruppe Jugendlicher, die zu Kriminellen wurden und in Gefängniszellen landeten. Sie werden aus der Haft geholt und in ein geheimes Trainingslager in den Bergen geschickt, wo man aus ihnen Fallschirmjäger-Saboteure machen will, die hinter den feindlichen Linien operieren können. Die Dreharbeiten begannen 2006 und fanden hauptsächlich in Armenien statt, an den Hängen und auf dem Gipfel des Berges Aragaz. Das Filmteam arbeitete unter winterlichen Bedingungen, was dem Film eine zusätzliche Atmosphäre von Grausamkeit und Härte verlieh, denn die kalten und windigen Gipfel, denen die Helden gegenüberstanden, wurden nicht nur für die Figuren, sondern auch für die Schauspieler zu einer echten Prüfung.
Drehorte:
Straße zum Lager
Im Film

Szene, in der die Sabotagegruppe, bestehend aus 14- bis 15-jährigen Jugendlichen, mit einem Lastwagen im Lager ankommt. Ihre Ausbildung wird auf einer geheimen Basis in den Bergen Kasachstans stattfinden, und die Trainer werden ehemalige Häftlinge sein, die speziell für diese Aufgabe auf Anweisung von Wischnewezki freigelassen wurden.
In Wirklichkeit


Die Szene wurde gedreht am Fuße des Berges Aragaz – des höchsten Gipfels Armeniens, im westlichen Teil des Landes gelegen. Dieses vulkanische Massiv besteht aus vier Gipfeln, von denen jeder ein eigener Berg ist, und erreicht eine Höhe von 4090 Metern über dem Meeresspiegel. Der Berg Aragaz wird aufgrund seiner Abgeschiedenheit und Einsamkeit oft als Drehort genutzt, was es ermöglicht, einen Effekt der Isolation zu erzeugen.
Lager
Im Film


Szene, in der am ersten Tag alles schief lief – die Jugendlichen lieferten sich eine brutale Schlägerei um den Zugang zu heißem Wasser. Einer von ihnen wurde k.o. geschlagen. Natürlich kam der unzufriedene Lagerleiter heraus, um die Situation zu klären.
In Wirklichkeit


Die Szene wurde gedreht in einem Lager auf dem Gipfel des Berges Aragaz. Die Dreharbeiten fanden unter extremen natürlichen Bedingungen statt – felsige Hänge, schneebedeckte Abschnitte und Abgründe. Das an dieser Stelle errichtete Lager wirkt sehr bodenständig: Holzbauten, Baracken, umgeben von einem Metallzaun mit Stacheldraht. Diese Ortswahl machte die Dreharbeiten visuell ausdrucksstark und unterstrich die harten Lebens- und Trainingsbedingungen der Jugendlichen.
Unterirdisches Lager
Im Film

Szene, in der die Sabotagegruppe in die Karpaten geschickt wird, um einen feindlichen Felsvorsprung am Eingang eines strategisch wichtigen unterirdischen Lagers zu zerstören. Der Großteil der Gruppe wird direkt über der deutschen Basis abgesetzt, wo sie unter intensives Feuer von Flugabwehr-Maschinengewehren geraten, und fast alle Saboteure sterben. Nur wenigen gelingt das Überleben – zwei von ihnen, die Jungen mit den Spitznamen Kot und Tjapa. Dann gelingt es ihnen, in die Basis einzudringen und sie zu zerstören, indem sie Schlüsselobjekte sprengen.
In Wirklichkeit



Die Szene wurde gedreht in der Umgebung des Sewansees. Dies ist ein Hochgebirgssee in Armenien auf einer Höhe von 1.900 Metern über dem Meeresspiegel und einer der größten Seen der Welt. Er bedeckt eine Fläche von etwa 1.240 Quadratkilometern. Der See ist von Gebirgsketten umgeben, mit hohen felsigen Gipfeln, die natürliche Barrieren von der Nord-, West- und Südseite bilden.

Kommentare
0Noch keine Kommentare.
Melde dich an, um mitzudiskutieren.