Der biografische Film über Anna Politkowskaja wurde in Lettland gedreht. Das Land vereint erfolgreich Landschaften der Sowjetzeit und historische Architektur. Für die Dreharbeiten waren militärische Objekte aus der Sowjetzeit erforderlich – daher entschied sich das Produktionsteam für Lettland. Für die Dreharbeiten wurde die verlassene Militärstadt Skrunda-2 genutzt. Neben militärischen Bauten fanden die Dreharbeiten auch auf dem Gelände kultureller und historischer Sehenswürdigkeiten Lettlands statt. Als Hintergrund für die Handlung dienten das Lettische Nationale Kunstmuseum und die Lettische Akademie der Wissenschaften.
Drehorte:
Treffpunkt
Im Film
Szene, in der Anna zu einem Treffen kommt. Sie befindet sich in einem geräumigen Saal mit riesigen runden Fenstern. Weiße Wände schmücken majestätische Säulen, deren Spitzen von Lampen beleuchtet werden. Neben der Protagonistin befindet sich eine Treppe, die mit einem roten Teppich ausgelegt ist.
In der Realität

Die Szene wurde im Lettischen Nationalen Kunstmuseum in Riga gedreht. Das Museum wurde 1869 gegründet, das Gebäude wurde 1903–1905 erbaut. Der Architekt des Gebäudes, Wilhelm Neumann, wurde der erste Direktor des Museums. Die palastartige Ausstattung des Museums diente als gelungener Hintergrund für die Szene.
Zerstörte Stadt
Im Film

Szene, in der eine Menschenmenge eine Straße entlanggeht. Um sie herum erstreckt sich eine durch Bombenangriffe zerstörte Stadt: Häuser ohne Fenster und Wände, rauchende Reifen, umgestürzte Autos. Die Menschen tragen ihre Habseligkeiten und versuchen, vor dem Krieg zu fliehen. Mit dieser Menge geht Anna Politkowskaja in einer kugelsicheren Weste mit der blauen Aufschrift PRESS auf der Brust.
In der Realität

Die Szene wurde auf dem ehemaligen sowjetischen Militärgelände Skrunda-1 gedreht, etwa vier Kilometer nördlich der lettischen Stadt Skrunda. Die Siedlung wurde 1963 für Militärangehörige und Wissenschaftler erbaut, die die Radaranlage bewachten und warteten. Diese Anlagen wurden zur Frühwarnung vor anfliegenden Raketen aus dem Westen errichtet. Früher lebten hier 5000 Menschen. Seit 2018 befindet sich auf dem Gelände der lettische Truppenübungsplatz „Mežaine“.

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