Der Film ist eine politische Satire. Überdrüssig der sinnlosen Debatten ergreift das Komitee der 19 – eines der Arbeitsgremien der UNO – entschlossene Maßnahmen und entsendet eine internationale Expedition von sechs Spezialisten unter der Leitung des sowjetischen Professors Smolenzew nach Afrika. Ziel der Mission ist es, vor Ort die Ursachen einer rätselhaften Epidemie zu ergründen, die die Region erfasst hat. Im Laufe der Ermittlungen entdeckt die Kommission ein geheimes Zentrum, in dem eine neofaschistische Organisation biologische Waffen entwickelt und barbarische Experimente an der lokalen Bevölkerung durchführt. Die Außenaufnahmen fanden im Kongo, in Österreich und in den Ländern der UdSSR statt.
Drehorte:
Straße
Im Film

Szene, in der Natascha aus dem Kino ins helle Tageslicht tritt. Sie blinzelt, gewöhnt sich an die Sonne und beginnt langsam die Straße entlangzugehen. Der Tag ist warm, die Straßen sind ruhig – vereinzelte Passanten, Vogelgezwitscher, Rascheln von Laub. Die Stadt lebt ihr beschauliches Leben: irgendwo in der Ferne klingelt eine Fahrradklingel, im Café an der Ecke trinkt jemand Kaffee.
In Wirklichkeit


Die Szene wurde gedreht auf dem Maria-Theresien-Platz – einem der zentralen und prächtigsten Plätze Wiens, gelegen zwischen dem Kunsthistorischen Museum und dem Naturhistorischen Museum. Dieser Ort ist bekannt für seine Symmetrie, die akkurat geschnittenen Alleen und das Denkmal für Kaiserin Maria Theresia in der Mitte, umgeben von Skulpturengruppen.
Platz
Im Film


Szene, in der Professor Smolenzew und seine Tochter Natascha mit dem Auto durch das belebte Stadtzentrum rasen. Sie eilen zur Ausstellungshalle, aber der dichte Verkehr auf den Straßen bremst sie aus. Der Vater ist nervös am Steuer, schaut ständig auf die Uhr. Natascha versucht ihn zu beruhigen, jedoch vergeblich.
In Wirklichkeit


Die Szene wurde gedreht auf dem Heldenplatz – einem der bedeutendsten und feierlichsten Plätze Wiens, gelegen vor der Kaiserlichen Hofburg. Hier erheben sich Denkmäler für Erzherzog Karl und Prinz Eugen von Savoyen, umgeben von monumentalen Gebäuden, darunter die Nationalbibliothek.
Dschungel
Im Film

Szene, in der das Komitee eine Gruppe von Spezialisten entsendet, um den Ausbruch einer unbekannten Krankheit zu untersuchen. Unter ihnen ist Professor Smolenzew, begleitet von seiner Tochter Natascha. Nach dem kürzlichen Tod seiner Frau zögert er, sie allein zu lassen. Bei ihrer Ankunft in der Region stoßen die Wissenschaftler auf unerklärliche Verzögerungen, fehlende Informationen und eine feindselige Haltung der lokalen Behörden. Nach und nach wird klar, dass jemand absichtlich ihre Arbeit behindert und die Wahrheit über das Geschehene verbirgt.
In Wirklichkeit




Die Szene wurde gedreht in der Nähe von Brazzaville, der Hauptstadt der Republik Kongo, am Kongo-Fluss gelegen. Die Stadt, in den 1880er Jahren von den Franzosen gegründet und nach dem Offizier Pierre Savorgnan de Brazza benannt, wurde zu einem wichtigen kulturellen und politischen Zentrum der Region. Rundherum erstrecken sich unberührte tropische Wälder, erfüllt von Leben und exotischer Vegetation.

Kommentare
0Noch keine Kommentare.
Melde dich an, um mitzudiskutieren.