Der amerikanische biografische Sportfilm aus dem Jahr 2001 wurde von Michael Mann mitverfasst, der den Film auch produzierte und Regie führte. Der Film erzählt zehn Jahre aus dem Leben des legendären Boxers Muhammad Ali, beginnend mit seinem Sieg über Sonny Liston im Jahr 1964 und endend mit seinem Triumph über George Foreman im Kampf „Rumble in the Jungle“ im Jahr 1974. Die Hauptrolle spielte Will Smith, der ein ganzes Jahr damit verbrachte, Alis Leben zu studieren, intensives Boxtraining, islamische Studien und das Erlernen des spezifischen Dialekts absolvierte. Smith bezeichnete seine Darstellung Alis als eine seiner stolzesten Arbeiten. Für die Kampfszenen wurde ein realistischer Ansatz gewählt: Statt traditioneller „Hollywood-Kämpfe“ mit Tricks und Spezialeffekten kamen echte Boxer zum Einsatz. Die Arbeit an den Szenen erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem Boxpromoter Guy Sharp und seinem Kämpfer Ross Kent. Alle Boxer im Film waren entweder ehemalige oder aktuelle Schwergewichtsweltmeister. Die Dreharbeiten fanden in mehreren Städten statt, darunter Los Angeles, New York, Chicago und Miami. Szenen wurden auch in Mosambik und in Alis Heimatstadt Louisville, Kentucky, gedreht. Ein bedeutender Drehort war Ghana, wo mehrere Schlüsselszenen gedreht wurden, die Alis Geschichte und Kultur widerspiegeln.

Drehorte:

5th Street Gym

Im Film

Szene, in der Ali im Fitnessstudio trainiert, wo er intensiv an seiner Technik arbeitet. Er führt eine Reihe schneller Bewegungen aus, trainiert seine Reaktionsfähigkeit und Ausdauer und zeigt dabei seine unglaubliche Geschwindigkeit und Aggressivität.

In der Realität

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Die Szene wurde gedreht in einem Fitnessstudio in Miami, das eine Nachbildung des Raums war, in dem Muhammad Ali in den frühen Jahren seiner Karriere trainierte. Bekannt als „5th Street Gym“, befand sich dieses legendäre Fitnessstudio im Stadtteil Miami Beach. Der Ort wurde in den 1960er Jahren zum Zentrum des Boxtrainings, und genau dort verbrachte Ali unzählige Stunden damit, seine Technik und körperliche Fitness zu verfeinern.

Afrikanische Straßen

Im Film

Szene, in der Ali nach Afrika reist, um Malcolm X zu treffen. Doch den Anweisungen des Führers der Nation of Islam, Elijah Muhammad, folgend, bricht er bald den Kontakt zu Malcolm ab. Später ist Ali zutiefst betroffen von der Nachricht von Malcolms Ermordung.

In der Realität

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Die Szene wurde gedreht in Accra – der Hauptstadt und größten Stadt Ghanas, an der Küste des Golfs von Guinea in Westafrika gelegen. Die Stadt dient als wichtigstes politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Landes. Accra vereint koloniale Architektur, moderne Gebäude und traditionelle afrikanische Elemente. Zu den Wahrzeichen gehören der Unabhängigkeitsplatz, Fort Christiansborg (von Dänen im 17. Jahrhundert erbaut), belebte Märkte wie Maxwell und Kantamanto sowie dicht besiedelte Viertel, die das lokale Leben widerspiegeln. Aufgrund seiner historischen und kulturellen Bedeutung wird Accra oft als Drehort für Szenen genutzt, die mit afrikanischem Erbe, der Unabhängigkeitsbewegung und Ereignissen der Dekolonisierung verbunden sind.

Kinshasa

Im Film

Szene, in der Foreman und Ali nach Kinshasa, der Hauptstadt Zaires, reisen, um am berühmten Kampf „Rumble in the Jungle“ teilzunehmen. Dort lernt Ali Veronica Porsche kennen, und zwischen ihnen entwickelt sich eine romantische Beziehung. Als seine Frau Belinda aus der Zeitung von seiner vermeintlichen Untreue erfährt, fliegt sie nach Zaire, um die Situation persönlich zu klären.

In der Realität

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Die Szene wurde gedreht in Maputo – der Hauptstadt Mosambiks, an der Küste des Indischen Ozeans im südöstlichen Teil des Landes gelegen. Die Stadt ist bekannt für ihre engen Gassen, koloniale Bebauung und eine Atmosphäre, die afrikanische Kultur mit portugiesischem Erbe verbindet.