

- Und wenn es nicht klappt?
- Dann gibt es im Internet halt noch ein schlechtes Tanzvideo.
Maxim Erschow sagte bei einer Sondervorführung, dass „Solange der Himmel zusieht“ an die somnambulen Töne von David Lynch erinnert, und in diesen Worten steckt ein Körnchen Wahrheit.
„Solange der Himmel zusieht“ ist schwer zu analysieren. Es folgt nicht dem Weg des Helden nach Vogler, lässt sich nicht nach Jungs Archetypen aufschlüsseln. Es ist etwas Chaotisches und Sinnliches, das sich rundet, in eine neue Spirale übergeht, in Kapitel unterteilt, aber unendlich fließend ist.
Diejenigen, die der Kultur näher stehen als dem Anschauen einer einzigen Folge von „Dancing“, zählen ein Dutzend Anspielungen. Mir ist das nicht zugänglich. In der Kindheit werden Kinder nach Hobbys eingeteilt, jeder hat mindestens einmal gesungen oder getanzt, ich war im ersten Lager wegen mangelnder Flexibilität. Deshalb habe ich, aus Unkenntnis der Besonderheiten des Underground-Breakdance, einfach genossen. Hauptsache, ich denke nicht, dass ich das auch kann.
Wir alle beneiden die Produktivität von Roman Michailow, zwei Filme pro Jahr ist schon cool. Und geht zu „Solange der Himmel zusieht“. Im Kino dank K24.
Kommentare
0Noch keine Kommentare.
Melde dich an, um mitzudiskutieren.