🎲 Dein Gehirn ist keine Maschine für absolute Bewertungen. Es ist für Vergleiche gemacht.

In Fortsetzung des Themas zur Persönlichkeitsanalyse durch Medienpräferenzen.

Zu versuchen, 100 Filme und Bücher auf einer Skala von 1 bis 10 zu bewerten, um vernünftige Empfehlungen zu erhalten, ist eine schreckliche Aufgabe.

Gestern hast du dem fiktiven „Interstellar“ eine 9/10 gegeben. Heute ist die Stimmung schlecht, du hast nicht genug geschlafen, alles nervt dich, und du gibst eine 6/10.

Unser Gehirn ist evolutionär nicht für absolute Messungen ausgelegt. Wir können nicht mit Skalen umgehen. Aufgrund der „zentralen Tendenz“ haben wir Angst vor Extremen und kleben überall sichere Siebener hin. Öffne einen beliebigen Bewertungsaggregator – alles ist zu einer grauen Masse verklumpt.

Wir wissen, WAS uns gefällt, aber wir wissen nicht, WARUM. Und wir können es definitiv nicht objektiv abwägen.

Wenn du einen echten kognitiven Fingerabdruck einer Person sammeln willst, um ihn einem Algorithmus zu füttern, musst du auf klassische Fragebögen verzichten. Es braucht einen anderen, mathematisch strengen Ansatz, der die menschliche Selbsttäuschung bereits bei der Datenerfassung ausschließt.

👉🏻 Welchen genau? Darüber sprechen wir im Livestream am 1. Juni um 18:00 Uhr Moskauer Zeit in der „Tочка Сборки“.

Die Übertragung und Aufzeichnung sind für Teilnehmer verfügbar. Der Zugang erfolgt über den Bot: https://t.me/TScompiler_bot