Im Arbeitschat sind Anastasia, Elena und ich. Elena ist eine externe Managerin, Anastasia ist meine Kundin.
Elena: Swetlana, Anastasia, guten Tag!
Alle schweigen.
Nach einiger Zeit:
Elena: Swetlana, wann können wir telefonieren?
Anastasia hält es nicht mehr aus.
Anastasia: Elena, es gibt keine Swetlana im Chat, an wen wenden Sie sich?
Elena: Ich wende mich an Swetlana. Wie soll ich Sie nennen, Swetlana oder Nina?
Ich: Elena, ich verstehe die Frage nicht. Und ich verstehe nicht, woher Swetlana kommt. Ich heiße so, wie ich heiße.
Anastasia: Ich verstehe auch etwas nicht.
*Mit Zadornows Stimme*: BEREIT?
Elena: Ich war auf der Website der Agentur von Nina, dort gibt es im Bereich Danksagungen eine Urkunde auf den Namen Swetlana, und ich dachte, das sei ihr richtiger Name, sie kann doch nicht wirklich Nina Benua heißen, das ist doch ein Pseudonym.
Ich: Elena, hat Sie die Tatsache, dass Sie auf der Website der Agentur waren, nicht auf den Gedanken gebracht, dass dort mehr als eine Person arbeitet? Das ist eine Danksagung an eine Mitarbeiterin des Projekts. Ich bitte Kunden, Danksagungen auf die Namen derjenigen auszustellen, die am meisten am Projekt gearbeitet haben, nicht nur auf meinen Namen.
Elena: Nein, daran habe ich nicht gedacht. Ich habe ein Paket mit Mustern für Sie zusammengestellt und meinem Bruder gegeben, er wohnt zufällig auch in Wnukowo, genau wie Sie.
Ich wollte meinen Kopf aus dem Busfenster strecken und schreien.
Ich: Elena, ich wohne nicht in Wnukowo. Ich wohne in Koroljow und werde nicht für Muster nach Wnukowo fahren. Das ist sehr weit.
Elena: Aber ich habe auf Instagram Fotos von Ihnen aus Wnukowo gesehen, dachte, Sie wohnen dort, und habe die Muster meinem Bruder gegeben.
Daraufhin bat ich die Kundin einfach, die Kommunikation so zu gestalten, dass ich dieser Person nicht begegne.
So etwas hatte ich noch nie.
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