Neuronale Netze sind eine großartige Sache

Und jetzt geht es nicht einmal darum, wie sehr sie die Arbeit beschleunigen und erleichtern – das ist ja klar. Kürzlich half mir ein neuronales Netz, einen Film zu finden, den ich als Kind sehr mochte, aber ich konnte mich ums Verrecken weder an den Titel noch an die Schauspieler erinnern (fairerweise habe ich als Kind nicht besonders auf Schauspieler geachtet, es sei denn, es war Jackie Chan oder ЖКВД). In meinen Erinnerungsfetzen hatte ich folgende Anhaltspunkte: ein Auto fährt durch die Wüste, es gibt so etwas wie eine Zeitschleife oder Zeitreise, es gibt eine Höhle. Google half nicht. Aber diese Informationen reichten dem neuronalen Netz aus, um den Film „Time Lapse“ (1997) mit Jim Belushi zu finden.

Habe ihn mir nochmal angesehen. Ein bisschen naiv, ein bisschen ein Relikt des 90er-Kinos, aber immer noch genauso flott und fesselnd wie damals. Und Belushi in der Rolle eines abgebrühten Schurken strahlt eine fast tierische Charisma aus, um das ihn viele moderne Schauspieler beneiden würden.