🕷 Schwarze Witwe gegen Disney. Wie ein fehlendes Wort 50 Millionen Dollar kostete.

Im Jahr 2021 verklagte Scarlett Johansson Disney. Ja, der größte Star von Marvel verklagt sein eigenes Studio.
Der Streitwert: 50 Millionen Dollar, die die Schauspielerin nicht erhielt.

🎬 Die Falle ist interessant,
Johanssons Vertrag wurde 2017 unterzeichnet. Darin war die Bedingung, dass das Studio dem Film „Black Widow“ einen breiten Kinostart garantiert.
Die Boni der Schauspielerin hingen direkt von den Kinokasseneinnahmen ab.

Aber 2021 kam Covid, Disney beschloss, den Film gleichzeitig in Kinos und auf dem Streamingdienst Disney+ zu veröffentlichen.

Die Leute blieben zu Hause, kauften ein Abonnement, und die Kinokasseneinnahmen brachen deutlich ein. Scarlett blieb ohne Boni.


⚖️ Der Kampf war langwierig.

Johansson: „Hey, ihr habt meine Einnahmen getötet, um euer Streaming zu pushen.“

Disney: „Lest den Vertrag nochmal. Wir haben den Film auf 1500 Leinwänden gezeigt? Ja. War das ein breiter Start? Ja. Von Exklusivität steht im Text kein Wort.“
Weil 2017 niemand daran dachte, das Wort „exklusiv“ einzufügen, fand Disney eine legale Lücke.

💸 Scarlett musste einen öffentlichen Krieg führen. Disney zahlte ihr schließlich etwa 40 Millionen Dollar Abfindung, um den Skandal zu vertuschen, aber die Nerven und Beziehungen waren ruiniert.

Die Moral ist einfach.
Wir unterschreiben oft Verträge mit bewährten Begriffen.

Was uns offensichtlich erscheint, ist für den Anwalt der anderen Seite nicht offensichtlich, wenn es ums Geld geht.

🤖Ja, Scarlett hatte keinen Legiscan zur Hand. Aber Sie haben ihn immer dabei.