Stellen Sie sich vor, Sie gehen mit Ihrer Familie in ein Disney-Restaurant. Ihre Frau hat eine Allergie, Sie fragen den Kellner zehnmal, ob alles in Ordnung ist? Man schwört Ihnen, dass ja.
Abendessen. Anaphylaktischer Schock.
Und zack. Tod.
Jetzt wenden Sie sich an das Gericht, um die Schuldigen zu bestrafen. Aber die Anwälte des Konzerns holen ein Blatt Papier hervor und sagen:
Stopp. Sie können nicht klagen. Erinnern Sie sich, vor 4 Jahren haben Sie ein Probeabo für Disney+ für 0 $ abgeschlossen? In den Bedingungen hieß es, dass wir alle Streitigkeiten leise und privat im Schiedsverfahren regeln. Selbst wenn wir Ihren Verwandten getötet haben.
🥴 Klingt nach dem Wahn eines Verrückten. Genau das geschah im Fall Piccolo v. Disney im Jahr 2024. Der Konzern versuchte allen Ernstes, ein Häkchen in einem Online-Dienst zu nutzen, um sich gegen eine Klage wegen fahrlässiger Tötung zu wehren.
Warum betrifft das Sie?
Es ist nun einmal so, dass wir alle diese Häkchen setzen, ohne nachzudenken. Bei Uber, Yandex.Taxi, Marktplätzen, Bank-Apps. Der durchschnittliche Nutzer unterschreibt 128.000 Wörter juristischen Textes pro Jahr, um das alles selbst zu lesen, braucht man 250 Stunden reine Zeit.
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