




Ruhe träumen wir nur. Grüße aus dem hohen Norden!
Ich hatte nur ein paar Tage Erholung nach dem PMEF, und jetzt hat mich das Schicksal in den hohen Norden verschlagen – in die Heldenstadt Murmansk.
Hier hat unser Sber-Team einen „Digitalen Tag“ für Kunden aus Nordrussland veranstaltet, bei dem Ihr bescheidener Diener wieder als Redner auftrat. Man kann sagen, ich bin jetzt ein aufstrebender Underground-Star. Die Tourneen gehen noch nicht nach Paris und Las Vegas, aber jeder hat mal klein angefangen.
Wir haben über die digitalen Technologien der Sber und natürlich über künstliche Intelligenz gesprochen. Es scheint, dass das Wort „KI“ aus meinem Mund jetzt öfter kommt als die Worte „Hallo“ und „Mama“. Und das ist übrigens besonders interessant, genau hier darüber zu diskutieren. Der Norden bedeutet Entfernungen, Industrie, Logistik, komplexe Infrastruktur und raue Bedingungen.
Murmansk hat einen sehr angenehmen Eindruck hinterlassen. Schöne Natur, frische Nordluft, und die weißen Nächte sind hier weißer als in Petersburg. Die bunten Häuser aus der Sowjetzeit erinnern in ihren Farbtönen irgendwie an Amsterdam (ein äußerst ungewöhnlicher Vergleich, aber reizt nicht die Seele des Dichters). Nur statt Kanälen gibt es Hügel, einen Hafen und Eisbrecher. Übrigens habe ich es geschafft, mich vor dem legendären Atomeisbrecher „Lenin“ zu fotografieren.
Irgendwann haben wir beschlossen, zu saufen bis zum Sonnenuntergang zu feiern. Das ist übrigens gegen Ende Juli. Schließlich ist Polartag. Aber der Ruf der Pflicht ruft mich wieder auf den Weg.
Bin ich jetzt ein Reiseblogger?
Kommentare
0Noch keine Kommentare.
Melde dich an, um mitzudiskutieren.