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Auf Hulu ist der Animations-Blockbuster „Predator: Killer of Killers“ erschienen, der das Lore der berühmten Reihe erweitert und kompromisslose Nonstop-Action bietet.

Wenn Sie dachten, die Predator-Reihe hätte sich erschöpft, dann wird „Predator: Killer of Killers“ dieses Missverständnis mühelos widerlegen. Dieser animierte Actionfilm setzt die Traditionen der Kultreihe fort und erweitert ihr Universum ziemlich kühn, indem er frische Farben und unerwartete Perspektiven hinzufügt. Hier gibt es alte Wikinger, Samurai-Auseinandersetzungen und militärische Gefechte des Zweiten Weltkriegs – alles verschmilzt zu einem einzigen, adrenalingeladenen Kaleidoskop, in dem der Hauptheld niemand anderes als der Predator selbst ist.

Die Handlung des Films ist als Anthologie aus drei Novellen (und einem sie verbindenden Finale) aufgebaut, die uns in verschiedene Epochen und Kulturen versetzen, aber durch ein gemeinsames Thema vereint sind: die Begegnung mit dem gefährlichsten Jäger des Universums. Der Wikinger Ursa rächt seinen Vater, zwei Samurai-Brüder entwirren die Knoten der Vergangenheit, und der amerikanische Pilot Torres sieht sich einer Bedrohung gegenüber, die alle militärischen Gefahren übertrifft. Ohne Spoiler kann man sagen, dass jede Geschichte ein Konzentrat aus intensiver Action und brutalen Kämpfen ist, in denen das Überleben von Einfallsreichtum und Willenskraft abhängt.

„Predator: Killer of Killers“ 2025
Standbild aus dem Film „Predator: Killer of Killers“

Das Beeindruckendste am Animationsfilm „Predator: Killer of Killers“ ist die visuelle Komponente. Die Animation ist auf dem Niveau der besten modernen Projekte wie (das auch als Inspirationsquelle für die Macher diente) oder „Spider-Man: Into the Spider-Verse“. Es gibt keine langweiligen CGI-Klischees – jede Szene ist bis ins kleinste Detail ausgearbeitet, Dynamik und Details verblüffen die Fantasie. Der visuelle Stil ist eine Mischung aus Stop-Motion und Computergrafik, was dem Bild eine besondere Textur und Tiefe verleiht. Ja, manchmal kann die Animation überladen und sogar etwas chaotisch wirken (von den herumfliegenden abgetrennten Gliedmaßen verliert man manchmal den Kopf), aber genau das schafft das Gefühl einer echten wilden Jagd, bei der sich alles mit rasender Geschwindigkeit bewegt und dem Zuschauer keine Verschnaufpause lässt.

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Jewgeni Beloussow
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Die Action im Film ist ein eigener Grund zur Bewunderung. Die brutalen Kämpfe mit dem Predator sind so gefilmt, dass das Blut buchstäblich aus dem Bild spritzt, und jeder Kampf ist ein wahrer Todestanz, bei dem jeder Schlag und jede Ausweichbewegung zählt. Dabei haben die Macher auch die Erweiterung des Lore nicht vergessen – wie schon bei „Prey“, der vorherigen Arbeit des Regisseurs Dan Trachtenberg in diesem Filmuniversum, sehen wir, dass die Konfrontation mit den Predatoren tief in der Antike verwurzelt ist und die Jäger nicht selten die gefährlichsten Krieger der Menschheitsgeschichte gefangen genommen und sogar tödliche Kämpfe auf ihrem eigenen Territorium veranstaltet haben. Dies verleiht der Reihe eine neue mythologische Ebene, die selbst die treuesten Fans interessieren dürfte.

„Predator: Killer of Killers“ Film
Standbild aus dem Film „Predator: Killer of Killers“

Es gibt auch Nuancen. Der Predator (oder besser gesagt die Predatoren) wirkt trotz seines technologischen Arsenals und seiner physischen Stärke im Kampf manchmal eindimensional – seine Taktik ist der Findigkeit der Menschen unterlegen, was die Spannung etwas mindert. Außerdem bringt das Animationsformat seine eigenen Einschränkungen mit sich: Manchmal wirken die Kampfszenen zu cartoonhaft, was aus der Atmosphäre reißen kann. Aber wenn man bedenkt, dass ein Realfilm in diesem Format kaum möglich gewesen wäre, kann man diese Kleinigkeiten angesichts der allgemeinen Spektakularität und des Drives verzeihen.

Insgesamt ist „Predator: Killer of Killers“ ein hervorragendes Beispiel dafür, wie man einer altbekannten Reihe neues Leben einhauchen kann, ohne ihren Geist zu verlieren und dabei etwas Frisches zu bieten. Es ist ein vollwertiger Actionfilm mit tiefen Wurzeln in Geschichte und Kultur, in dem jede Novelle ein kleines Meisterwerk der Action und der visuellen Kunst ist. Wenn Sie bereit für ein brutales, aber elegantes Spektakel sind, bei dem jede Einstellung Ihre Aufmerksamkeit und Ihre Liebe zum Genre herausfordert, wird „Predator: Killer of Killers“ für Sie ein wahres Geschenk sein.