
Von Michael Jordan bis Michael Schumacher – wir erzählen von Sportlern, die in Filmen und Serien mitgespielt haben.
Berühmte Sportler als Markenbotschafter sind an der Tagesordnung. Wenn man sich zum Beispiel das Bonusprogramm des Buchmachers „Betera“ ansieht, erkennt man, dass es von Luís Figo, Andrei Arlouski, Michail Grabowski und anderen beworben wird. Im Kino sind Sportler viel seltener zu sehen, aber auch dort gibt es einige, die den Zuschauern in Erinnerung geblieben sind. In diesem Artikel erzählen wir von einigen Stars, die es auf die Leinwand geschafft haben.
Fußballer: Sport Nr. 1 ist im Kino breit vertreten
Beginnen wir mit einer Kultfigur aus Guy-Ritchies Filmen – dem ehemaligen Spieler der Vereine „Wimbledon“, „Chelsea“, „Leeds United“ und „Sheffield United“ Vinnie Jones. Er hat eine beeindruckende Filmografie:
- „Bube, Dame, König, grAS“ (1998) – Debütrolle, in der er „Big Chris“ spielte. Dieser Film von Guy Ritchie wurde zum Kultfilm und ebnete ihm den Weg ins Kino.
- „Snatch – Schweine und Diamanten“ (2000) – erneut mit Guy Ritchie, spielte er die Rolle des Tony „Zahnlos“.
- „Mean Machine“, „EuroTrip“, „Midnight Express“, „X-Men: Der letzte Widerstand“ (als Juggernaut) – eine Liste von Projekten, in denen er durch sein Aussehen und Charisma auffiel.

Neymar gab sein Filmdebüt mit einem Cameo-Auftritt in „xXx: Die Rückkehr des Xander Cage“ (2017). Er spielte sich selbst in einer Szene, in der er von einer Geheimorganisation angeworben werden soll. Außerdem trat er in der Serie „Haus des Geldes“ als Mönch auf.

Der ehemalige Kapitän der englischen Nationalmannschaft und Stilikone David Beckham hatte einen Gastauftritt in Guy Ritchies Film „King Arthur: Legend of the Sword“ (2017), wo er einen Ritter spielte, der das Schwert nicht aus dem Stein ziehen konnte. Seine Figur verwendet Fußball-Wortspiele, was der Szene Humor verleiht.

Der legendäre französische Fußballer Éric Cantona spielte eine der Hauptrollen in Ken Loachs Film „Looking for Eric“ (2009). Er spielte eine fiktive Version seiner selbst, die als imaginärer Mentor des Protagonisten auftritt und ihm hilft, mit den Schwierigkeiten des Lebens umzugehen.
Boxer und MMA-Kämpfer: Brutalität ist in der Filmindustrie gefragt
Der legendäre Boxer Mike Tyson trat im Film „Hangover“ (2009) auf, wo er sich selbst spielte. Seine Teilnahme verlieh der Handlung Humor, insbesondere die Szene mit dem Song „In the Air Tonight“ und dem unerwarteten K.o. einer der Figuren.

Die ehemalige UFC-Championin Ronda Rousey spielte in „Fast & Furious 7“ (2015) eine Leibwächterin. Ihre Figur liefert sich einen spektakulären Kampf mit der Figur von Michelle Rodriguez und zeigt dabei Rouseys Kampffähigkeiten. Außerdem spielte sie eine Rolle in „The Expendables 3“, wo sie erneut ihr kämpferisches Können unter Beweis stellte.

Die ehemalige MMA-Kämpferin Gina Carano spielte Cara Dune in der Serie „The Mandalorian“ (2019–2020). Ihre Figur ist eine ehemalige Sturmtrupplerin der Rebellenallianz, die zur Söldnerin wird. Carano erhielt positive Kritiken für ihre Rolle, wurde jedoch 2021 nach kontroversen Social-Media-Beiträgen aus der Serie entlassen. 2024 verklagte sie Disney und Lucasfilm mit der Behauptung, ihre Entlassung sei unrechtmäßig gewesen.

Der UFC-Champion im Halbschwer- und Schwergewicht Randy Couture begann bereits während seiner aktiven Sportkarriere mit Filmauftritten und wurde zu einem bekannten Gesicht in Actionfilmen:
- „The Expendables“ – Rolle des Toll Road, Sprengstoffexperte. Zusammen mit Stallone, Statham, Lundgren und anderen Stars wurde Couture Teil dieses erfolgreichen Franchise.
- „Redbelt“ (2008) – Drama über Kampfkünste, in dem er sich selbst spielte.
- „Setup“ (2011), „The Hard Way“ (2019) und andere weniger bekannte Actionfilme und Serien.
In Filmen spielt Randy nicht nur Kämpfer – er hilft oft bei der Inszenierung von Kampfszenen und bringt Realismus in die Kampfchoreografie.
Basketballspieler: Stars treten meist in Sportfilmen auf
Die NBA-Legende Michael Jordan spielte im Film „Space Jam“ (1996) mit, wo er sich mit den Looney-Tunes-Figuren zusammenschloss, um die Welt durch ein Basketballspiel vor außerirdischen Eindringlingen zu retten. Der Film wurde zum Kult, besonders bei Basketball- und Animationsfans.

Der NBA-Star LeBron James spielte die Hauptrolle im Film „Space Jam: A New Legacy“ (2021). Regisseur Malcolm D. Lee bemerkte, dass James eine ernsthafte Herangehensweise an die Schauspielerei und das Streben nach Perfektion zeigte.

Der ehemalige NBA-Center Shaquille O’Neal spielte im Film „Kazaam“ (1996) mit, wo er einen Dschinn darstellte, der aus einer Boombox erscheint, um die Wünsche eines Teenagers zu erfüllen. Trotz Kritik wurde der Film zu einem bemerkenswerten Ereignis in O’Neals Karriere.
Formel 1: Der „Rote Baron“ war auch im Kino zu sehen

Der siebenmalige Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher trat im Film „Asterix bei den Olympischen Spielen“ (2008) auf, wo er einen Wagenlenker namens Schumix spielte. Seine Teilnahme, zusammen mit anderen Sportlern, verlieh dem Film Komik.
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