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Am 8. Mai startet in den russischen Kinos die Festival-Sportdrama „Ruhmsucht“, das von Träumen, Enttäuschungen und dem hohen Preis von Ambitionen erzählt. Mehr über den Film, der in den Strudel der Folgen des Skandals um seinen Hauptstar geraten ist,...

Killian Maddox (Jonathan Majors) ist ein Bodybuilder, der von Ruhm träumt und es auf das Cover von Fachzeitschriften schaffen will. Um sein Ziel zu erreichen, trainiert Killian täglich hart, ernährt sich richtig und nimmt Steroide, die seiner Gesundheit sehr schaden, aber das Ziel, Champion zu werden, überwiegt die Gründe, mit der Einnahme aufzuhören. Er lebt mit seinem Großvater, einem Vietnamkriegsveteranen, in einem Ghetto, in dem täglich brutale Verbrechen geschehen, und um normales Essen zu kaufen, muss Maddox zehn Kilometer von zu Hause entfernt in einen Supermarkt fahren. Außerdem leidet der Held unter unkontrollierbaren Aggressionsanfällen und besucht einen Psychologen, um sein Privatleben in den Griff zu bekommen.

Jeden Abend schreibt Killian Briefe an Brad Vanderhorn (Michael O’Hearn), sein Idol und Bodybuilding-Champion. Aber dieser antwortet lange Zeit nicht. Killian hält sich für seinen größten Fan, was er in den Nachrichten offen zugibt. Eines Tages lächelt ihn das Glück endlich an, und als Maddox einen Anruf entgegennimmt, hört er Brads Stimme, die vorschlägt, sich zu treffen. Nur wird dieses Treffen nicht gut enden.

Am 8. Mai startet in den russischen Kinos die Festival-Sportdrama „Ruhmsucht“, das von Träumen, Enttäuschungen und dem hohen Preis von Ambitionen erzählt. Mehr über den Film, der in den Strudel der Folgen des Skandals um seinen Hauptstar geraten ist, in unserem Artikel.
Standbild aus dem Film „Ruhmsucht“

Der Film „Ruhmsucht“ wurde bereits 2023 veröffentlicht. Er wurde im Januar auf dem Sundance-Festival gezeigt, aber fast unmittelbar nach der Premiere landete der Film im Regal. Grund war der Skandal um den Hauptdarsteller Jonathan Majors.

Zu Beginn der Dreharbeiten nahm die Karriere des Schauspielers rasant Fahrt auf: Das Disney-Studio unterzeichnete einen mehrjährigen Vertrag mit ihm für das MCU, wo er der Superschurke werden sollte, gegen den sich die Avengers zusammenschließen würden. Majors hatte bereits in zwei Staffeln der Serie sowie im Film „Ant-Man and the Wasp: Quantumania“ mitgespielt. Doch nach den gegen Majors erhobenen Vorwürfen der körperlichen Gewalt gegen seine Ex-Frau wandten sich die Studios, Werbetreibenden und seine Agentur von ihm ab. Dabei hätte „Ruhmsucht“ ein Triumph werden und mehrere prestigeträchtige Auszeichnungen in der vorletzten Saison gewinnen können, wenn Jonathan nicht alles selbst ruiniert hätte.

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Am 8. Mai startet in den russischen Kinos die Festival-Sportdrama „Ruhmsucht“, das von Träumen, Enttäuschungen und dem hohen Preis von Ambitionen erzählt. Mehr über den Film, der in den Strudel der Folgen des Skandals um seinen Hauptstar geraten ist, in unserem Artikel.
Standbild aus dem Film „Ruhmsucht“

Killian ist trotz seiner äußeren Brutalität und Männlichkeit innerlich ein sehr gehemmter und verletzlicher Mensch. Als er es schafft, ein Mädchen (Haley Bennett), das ihm gefällt, zu einem Date in ein Restaurant einzuladen, ist er nicht einmal in der Lage, ein interessantes Gespräch zu führen. Die gesamte Kommunikation des Helden beschränkt sich auf äußerst fanatische Ansätze zu Sport und Leistungsdenken, was die Menschen um ihn herum eindeutig erschreckt und abstößt und seine Unfähigkeit zur normalen Kommunikation offenbart.

Natürlich kann man sich nicht vollständig von der Geschichte des Skandals abstrahieren, aber wenn man versucht, den Kontext beiseite zu lassen, kann man in Majors‘ Spiel mehrere Nuancen erkennen, die seine schauspielerischen Fähigkeiten deutlich zeigen. Er verstand es, die emotionale Komplexität der Figur, ihr schweres Schicksal, die innere Tragödie, die Schüchternheit vor der Öffentlichkeit und die psychische Störung zu vermitteln. Man sieht, dass der Schauspieler enorme Arbeit geleistet hat und über echtes Talent verfügt.

Am 8. Mai startet in den russischen Kinos die Festival-Sportdrama „Ruhmsucht“, das von Träumen, Enttäuschungen und dem hohen Preis von Ambitionen erzählt. Mehr über den Film, der in den Strudel der Folgen des Skandals um seinen Hauptstar geraten ist, in unserem Artikel.
Standbild aus dem Film „Ruhmsucht“

Geschrieben und inszeniert wurde der Film von Elijah Bynum, der zuvor das Kriminalmelodram „Hot Summer Nights“ mit Timothée Chalamet gedreht hatte. In seinem neuen Film spürt man die Inspiration von Martin Scorseses „Taxi Driver“. Der Regisseur verwendet ähnliche neo-noire lange Einstellungen und die klingende Musik des Komponisten Jason Hill (er schrieb die Soundtracks für die Serien „Mindhunter“ und ), um die innere Unruhe und Anspannung des Protagonisten zu vermitteln. In der Folge fühlt sich der Zuschauer selbst in die Haut des Protagonisten versetzt, empfindet Mitgefühl für ihn und seinen emotionalen Zustand, stimmt aber nicht mit seinen Ansichten überein.

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Neben dem bedauerlichen Schicksal an den Kinokassen könnte dem Film auch die Unausgesprochenheit schaden, mit der der Autor die Zuschauer beim Abspann zurücklässt. Weder eine feine Moral, noch ein Nachwort, noch eine allgemeine Schlussfolgerung aus der Geschichte sind zu erwarten, was die Eindrücke etwas verschwimmen lässt. Dennoch lohnt es sich, den Film wegen der ganzheitlichen Figur, die von der gescheiterten Berühmtheit Jonathan Majors verkörpert wird, anzusehen.

„Ruhmsucht“ ist kein banaler Sportfilm über die Überwindung von Schwierigkeiten und das Erreichen von Erfolg, sondern eine Geschichte über die dunklen Seiten der Persönlichkeit, die sich hinter den Kulissen verbergen können. Menschen wie Killian Maddox fehlt es oft an elementarer Unterstützung und Verständnis, und kritische Worte können sie mehr verletzen als ein Schlag mit einem Schlagstock ins Gesicht.