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Auf der Online-Plattform Okko erscheint am 3. April der fantastische Detektivthriller „Hypnosis“ mit einer spannenden Handlung. Wir analysieren die ersten beiden Episoden und die Helden des ungewöhnlichen Projekts.

Die erste Szene von „Hypnosis“ beginnt mit einem geheimnisvollen Mädchen, das einen bunten Lutscher in der Hand hält. Die Schauspielerin Anastasia Kuimova verkörpert in ihrer Figur ein kollektives Frauenbild, das Männer anzieht, und eine teuflische Kreatur, die jedem Menschen alles einflößen kann. Ihre Figur Lia ist eine charmante Antagonistin, deren Motivation noch enthüllt werden muss.

Im weiteren Verlauf der Handlung lernen wir andere zentrale Charaktere kennen, die ebenfalls übernatürliche Fähigkeiten besitzen. Der Anwalt Orekhov (Rostislav Bershaur), der bei taktilem Kontakt mit einem anderen Menschen die Zukunft sieht und daher noch nie einen Fall verloren hat. Der Privatdetektiv Belozerov (Daniil Strakhov), der bei Blickkontakt Gedanken lesen kann – auch er bringt alle Ermittlungen zu Ende. Pater Grigori (Kirill Kyaro) sieht die Vergangenheit, wenn er einen Menschen berührt, einschließlich der Vergangenheit bereits Verstorbener. Zu ihm strömt eine große Anzahl von Leidenden, damit Grigori sie auf den rechten Weg führt.

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Szene aus der Serie „Hypnosis“

Es ergibt sich ein interessantes Trio von Freunden, die gemeinsam versuchen herauszufinden, wer hinter den mysteriösen Morden, Diebstählen und anderen sehr seltsamen Vorfällen steckt. Woher jeder von ihnen diese unglaubliche Gabe hat und wie sie zu dem gekommen sind, was jetzt geschieht, muss noch enthüllt werden.

In der ersten Folge lernen wir jeden der Helden kennen, und es wird sofort klar, dass die Welt von „Hypnosis“ detailliert ausgearbeitet ist, ebenso wie die Charaktere. Jeder von ihnen hat seine eigene einzigartige Handlungslinie, die es ermöglicht, die Porträts der Helden vollständig zu sehen. Auch die Nebenfiguren sind nicht ohne Charakter, und es ist großartig, dass sie wie Menschen wirken und nicht wie Funktionen, die ausschließlich die Handlung vorantreiben.

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Szene aus der Serie „Hypnosis“

Ein Publikumsliebling in diesem Trio könnte zu Recht Pater Grigori werden, der versucht, seine Gabe ausschließlich zum Guten einzusetzen. Bereits in der zweiten Folge wird es einen sehr berührenden Moment mit diesem Helden geben. Allerdings hat er auch seine dunklen Seiten. Er stimmt, wenn auch widerwillig, zu, seine eigenen Prinzipien zu brechen. Das ist interessant zu beobachten.

Belozerov und Orekhov sind Superhelden, die es vorziehen, ihre Fähigkeiten zu ihrem eigenen Vorteil einzusetzen, was auch nicht schlecht ist. Alle drei müssen einen mysteriösen Rächer finden, der vor nichts zurückschreckt, um sein Ziel zu erreichen.

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Szene aus der Serie „Hypnosis“

Es ist auch erwähnenswert, dass „Hypnosis“ in einer düsteren Ästhetik gedreht wurde, was der Serie zweifellos einen gewissen Charme verleiht. Sie ist nicht so schwer wie zum Beispiel „Alice‘s Träume“, bewahrt aber dennoch die Spannung.

Im russischen Serienkino gibt es nicht viele Projekte zu einem ähnlichen Thema, aber alle versuchen, sich abzuheben, und „Hypnosis“ steht dem in nichts nach, und das ziemlich erfolgreich.