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Ab dem 16. Mai startet im Online-Kino OKKO der Psychothriller „Kalimba“ mit einem dramatischen Handlungsansatz. Wie die Serie geworden ist, lesen Sie in unserem Artikel.

Die Geschichte der Serie „Kalimba“ erinnert an den relativ kürzlich erschienenen französischen Film. Dort trafen mit Hilfe professioneller Mediatoren Menschen, die Straftaten begangen hatten, und Menschen, die gewalttätigen Angriffen durch erstere ausgesetzt waren, aufeinander. Der einzige Unterschied – im russischen Projekt sind es genau die Helden, die sich bereits kennen, und sie werden alle von dem Psychiater Viktor Meshchersky (Fjodor Bondartschuk) zusammengebracht.

„Ich werde mich immer an eure Gesichter erinnern“ – ein Film, der vielen Gesprächsfilmen Konkurrenz macht
Mascha Juma
„Ich werde mich immer an eure Gesichter erinnern“ – ein Film, der vielen Gesprächsfilmen Konkurrenz macht

Am 19. Oktober erschien auf Online-Plattformen das Drama „Ich werde mich immer an eure Gesichter erinnern“ von Jeanne Herry über Straftäter und Menschen, die verschiedene Arten von Gewalt erlebt haben. Herry teilte sich den Regiestuhl mit einem anderen...

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Die Figur Viktor ist ein unbeschriebenes Blatt. Während wir bei den anderen Helden die Vorgeschichte sehen und was genau sie zu Viktor geführt hat, ist Meshcherskys Vergangenheit verborgen, und seine wahren Motive sind nicht vollständig zu erkennen. Jedem der Helden bietet er eine stattliche Belohnung für die Teilnahme an einem sozialen Experiment.

Kalimba Serie
Szene aus der Serie „Kalimba“

Vorerst sehen wir, dass Viktor alles allein überwacht, obwohl er für seine Schützlinge den Anschein eines ganzen Teams erweckt, das jederzeit bereit ist zu helfen. Auch alle seine Notizen nimmt Meshchersky auf ein Diktiergerät auf, selbst die unbedeutendsten Momente wie den Anruf eines Reparaturdienstes. Alles deutet darauf hin, dass Viktor sich nur an den heutigen Tag erinnert. Das ist ein weiteres Rätsel, das die Zuschauer lösen müssen.

Die Helden interagieren nicht nur im Paradigma „Opfer und Aggressor“. Es gibt sehr berührende Szenen, in denen die Figuren ihre wahren Gefühle gestehen, aber sie denen nicht sagen können, an die sie gerichtet sind. Das ist bereits ein erster Schritt zur Heilung, von dem Meshchersky sprach. Aber neben dem Bewusstsein für die eigenen Gefühle ist in jedem Helden auch eine Kraft vorhanden, die zu großen Zerstörungen fähig ist. Der Psychiater lenkt die Aufmerksamkeit auch darauf. So können die Zuschauer vielleicht einige ihrer eigenen Lebenssituationen aus einem anderen Blickwinkel betrachten.

Kalimba ansehen
Szene aus der Serie „Kalimba“

Die Serie „Kalimba“ ist dynamisch geworden, der Charakter jedes Helden ist gut ausgearbeitet. Es ist interessant, jedem der Konflikte zu folgen. Dabei kann man in jeder Situation etwas Eigenes sehen und verstehen, dass man mit seinem Problem nicht allein ist.

Trailer: