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Eine Auswahl gruseliger, psychologischer und sogar dramatischer Filme, in denen die Spinne die Hauptfigur ist.

Das Thema Spinnen in der Nähe des Menschen (egal mit welchen Absichten) beschäftigt die Köpfe der Schöpfer von geradlinigen Horrors wie auch psychologischen Dramen recht häufig. Denn die Spinne ist ein geheimnisvolles Insekt, das nicht nur ein gruseliges Aussehen, sondern auch ein breites Spektrum an Metaphern und Allegorien besitzt. Daher tauchen die Angst einflößenden Spinnen mit beneidenswerter Regelmäßigkeit auf den großen Leinwänden auf.

Diese Woche zum Beispiel ist im Kino der französische Horror „Spinnennetz der Angst“ über den Angriff von Gliederfüßern auf ein gewöhnliches städtisches Hochhaus zu sehen. Und im Mai kann man im Kino bereits die australische Variante zum gleichen Thema sehen – „Schwarze Witwe. Todesbiss“. Anlässlich des Erscheinens dieser Filme haben wir beschlossen, an fünf verschiedene Filme zu erinnern, in denen die Begegnung von Mensch und Spinne nichts Gutes verheißt (allerdings nicht immer).

„Der Astronaut“ (2024)

Und die Spinne kam: 5 Filme über unerwartete Begegnungen zwischen Mensch und Raubtier

Der tschechische Astronaut Jakub Procházka (Adam Sandler) führt eine wichtige Mission zur Erforschung des geheimnisvollen lila Nebels durch, der über dem Planeten Erde schwebt. Irgendwann gesellt sich zu dem todmüden Astronauten eine kosmische Spinne (mit der Stimme von Paul Dano), die neugierig geworden ist – was macht der Mensch hier, noch dazu so weit von zu Hause entfernt.

In dem Film von Johan Renck („Breaking Bad“, „Chernobyl“) ist die Spinne, obwohl sie beeindruckend groß ist, überhaupt nicht gruselig, sondern im Gegenteil – ein neugieriger und etwas melancholischer galaktischer Reisender, ähnlich wie Eeyore. Sie liebt Schokoladenaufstrich und hilft Jakub, seine familiären Probleme zu lösen.

Mehr Details über den Film „Der Astronaut“ haben wir in unserem . geschrieben.

Lila Nebel über uns schwebt: Rezension zum Film „Der Astronaut“
Vitali Gizatullin
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Im neuen Film des „Chernobyl“-Regisseurs Johan Renck spielt Adam Sandler die Rolle eines todmüden Astronauten, der zusammen mit einer außerirdischen Spinne versucht, die Geheimnisse des Universums zu ergründen.

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„Feind“ (2013)

Und die Spinne kam: 5 Filme über unerwartete Begegnungen zwischen Mensch und Raubtier

Dem im Abgrund des Wahnsinns versinkenden Helden erscheinen überall Spinnen. Sogar seine eigene Frau hält er manchmal für ein riesiges Raubtier.

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Roman Kovalev
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Am 21. März erschien digital der zahnbrechende Actionfilm „Road House“ mit Jake Gyllenhaal in der Hauptrolle. Zu diesem Anlass erinnern wir an die wichtigsten Projekte des Schauspielers.

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drehte wohl einen seiner geheimnisvollsten Filme, indem er auf Spinnen das gesamte Werk von Sigmund Freud projizierte. Nichts ist verständlich, aber furchtbar interessant.

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Roman Kovalev
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Die Redaktion des Projekts „Nach dem Abspann“ hat beschlossen, ihre eigene Top-Liste der Filme von Denis Villeneuve zu erstellen. Das beste Werk auszuwählen war sehr schwierig, aber wir haben es geschafft.

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„Spinnchen“ (2019)

Und die Spinne kam: 5 Filme über unerwartete Begegnungen zwischen Mensch und Raubtier

Eine alleinerziehende Mutter mit zwei Kindern zieht aus der Großstadt in eine kleine Provinz. Neben ihr wohnt ein Sammler archäologischer Raritäten (eine helle, aber kurze Rolle von Bruce Davison), dem ein altes Gefäß geschickt wird, in dem eine furchterregende Spinne konserviert ist. Das Gefäß wird natürlich zerbrechen, und dem Raubtier muss sich ein kleines Mädchen stellen, dessen Haus das erste Ziel der Spinne sein wird.

Ein einfacher, genretypischer Thriller mit billigen praktischen Effekten, der gegen Ende eher amüsiert als erschreckt. Aber man kann durchaus einen Abend damit verbringen.

„Spinnenangriff“ (2002)

Und die Spinne kam: 5 Filme über unerwartete Begegnungen zwischen Mensch und achtbeinigem Raubtier

Schon eine Art Klassiker. Wieder eine kleine Stadt, an deren Stelle eine Mülldeponie für Atommüll errichtet werden soll. Ein Fass gelangt zufällig in ein lokales Gewässer, aus dem ein Entomologie-Professor Futter für seine Spinnen holt. Mit Strahlung infizierte Grillen werden zu einem echten Steroid für die Spinnenmasse, und sie beginnen wie Hefe zu wachsen und verbreiten Panik unter der lokalen Bevölkerung.

Ein nostalgischer Film mit einer genauen Fixierung der Nullerjahre: mit einem obligatorischen Linkin-Park-Poster an der Wand, lustiger Teenager-Mode, Mobiltelefonen, einer albernen Synchronisation der Spinnen im Stil von „Gremlins“ und einer sehr jungen Scarlett Johansson in einer Nebenrolle.

„Arachnophobia: Die Angst vor Spinnen“ (1990)

Und die Spinne kam: 5 Filme über unerwartete Begegnungen zwischen Mensch und Raubtier

Ebenfalls ein Klassiker. Heutzutage wohl einer der wenigen Vertreter des Genres, dem es gelungen ist, über die Grenzen von B-Movies hinauszublicken. Hier ist der Regisseur recht angesehen (Frank Marshall, der eng mit Spielberg zusammengearbeitet hat), die Effekte sind anständig, und Jeff Daniels spielt die Hauptrolle. Die Handlung unterschied sich zwar kaum von ihren Artgenossen, aber in manchen Momenten wird einem beim Anschauen unheimlich, und man möchte sich ständig umdrehen. Ob sich nicht doch eine unfreundliche Nachbarspinne anschleicht?

„Der Nebel“ (2007)

Und die Spinne kam: 5 Filme über unerwartete Begegnungen zwischen Mensch und Raubtier

Eine gelungene Verfilmung des Kultromans des Horror-Königs Stephen King durch den Regisseur Frank Darabont. In der Handlung senkt sich plötzlich dichter Nebel über eine kleine Stadt, aus dem riesige Monster (und auch Spinnen) hervorkriechen. Die Didaktik konzentriert sich hier jedoch eher nicht auf sie, sondern auf die Vertreter der menschlichen Rasse, die in den Mauern eines Supermarkts eingeschlossen sind, von denen einige schrecklicher sein können als die Monster draußen.

„Opossum“ (2018)

Und die Spinne kam: 5 Filme über unerwartete Begegnungen zwischen Mensch und Raubtier

Ein weiterer psychologischer Thriller, in dem ein spinnenartiges Wesen einen erfolglosen Puppenspieler mit vielen Problemen im Privatleben verfolgt. Der britische Regisseur Matthew Holness hat, ähnlich wie Denis Villeneuve, die Filmspinne mit der Fähigkeit ausgestattet, alle möglichen Ängste zu verkörpern, die tief im Unterbewusstsein verborgen sind. Außerdem gibt es hier eine wirklich gruselige, fast lovecraftsche Spinne, eine zähflüssige Atmosphäre des persönlichen Verfalls und eine tragische Geschichte über einen kleinen Menschen. Ein düsterer, aber nicht trivialer Film.