
Guten Abend, liebe Zuhörer! Wusstet ihr, dass die neue Staffel von „Morde im selben Gebäude“ ein Musical wird? Wir auch nicht, aber wir freuen uns wahnsinnig darüber! In dieser Ausgabe erwarten euch verdächtige Taschentücher, Entführungen, Herzinfarkte und vieles mehr!
Vorherige Recaps:
1. Folge
Achtung: Im Folgenden gibt es Spoiler zur Serie „Morde im selben Gebäude“
Identität des Opfers
In der zweiten Folge von „Morde im selben Gebäude“ werden wir nach und nach mit dem Opfer, Ben Glenroy (Paul Rudd), dem Star der Serien „KoBro“ und „Mädchen-Cop“, bekannt gemacht, um uns mehr für die Mordermittlung zu interessieren.
Aber das geschieht auf äußerst interessante Weise. So bekommen wir zum Beispiel die Möglichkeit, uns ein wenig in Mabels (Selena Gomez) Haut zu versetzen, durch ihr imaginäres Gespräch mit Bens Geist, das ihr hilft, ihre persönliche Krise etwas besser zu verstehen. Denn wenn man 29 ist und selbst aus dem eigenen Haus so einfach vertrieben werden kann, ist eine Krise einfach unvermeidlich.
Sie erlebt Bens Tod sogar etwas intensiver, als sie es müsste. Außerdem sieht und verhält er sich in ihrer Vorstellung etwas anders, als wir es gewohnt sind, als ob er menschlichere Züge annimmt. Den Grund, warum Mabel gerade diesen Schauspieler so besonders hervorhebt, erfahren wir etwas später.
„Morde im selben Gebäude“ auf der Beerdigung
Oliver (Martin Short) versucht in der Zwischenzeit, seine eigene Situation zu retten, indem er sich auf Bens Beerdigung schleicht und versucht, dort die Produzenten Donna (Linda Emond) und Cliff (Wesley Taylor) DeMayo zu finden, um sie zu überreden, dem Stück eine weitere Chance zu geben.
Der Plan scheitert sofort, da Oliver, der Mabel und Charles (Steve Martin) mitgebracht hat, in den falschen Saal geschickt wird. Genauer gesagt – in einen Saal, in dem nur eine Videoaufzeichnung der Beerdigung läuft, während die Produzenten sich mitten im Geschehen befinden.
Während Oliver einen Plan schmiedet, um in den gewünschten Raum zu gelangen, lernen Charles und Mabel Greg (Adrian Martinez) kennen, der sich als Bens Sicherheitsmann vorstellt und wichtige Informationen für die neue Staffel des Podcasts „Morde im selben Gebäude“ anbietet. Man müsse nur zu Greg nach Hause kommen…
Anmerkung des Autors: Die Figuren lernen einfach nichts.
Zeit zum Reden
In Gregs Wohnung befinden sich viele Gegenstände, die auf die eine oder andere Weise mit Ben Glenroy und seinen Rollen verbunden sind. Je mehr Gegenstände die Helden sehen, desto mehr Bedenken bekommen sie bezüglich Gregs Identität. Ist er der, für den er sich ausgibt? Mabel und Charles haben keine Zeit, dies richtig zu erfassen, da sie ziemlich effektiv ausgeschaltet werden.
Die Kollegen des Podcasts „Morde im selben Gebäude“, die in einem sehr zweifelhaften Keller aneinandergekettet sind, finden mehr Zeit, um miteinander über Ben zu sprechen. Wie sich herausstellt, war „Mädchen-Cop“ einst genau die Show, die Mabel half, nach dem Tod ihres Vaters wieder eine Verbindung zu ihrer Mutter zu spüren.
Bei Charles hingegen verlief die Entwicklung mit dem Verstorbenen, den Erinnerungen nach, nicht so rosig. Einst ließ Charles den achtjährigen Schauspieler nicht in seiner Serie über Brazzos mitspielen. Und Ben hat sich das gemerkt. Doch anstatt Charles aus der Inszenierung zu werfen, schwor er, den gesamten Prozess für den älteren Kollegen in einen absoluten Albtraum zu verwandeln. Und allem Anschein nach hat er sein Versprechen gehalten.
Das Gespräch wird von Greg unterbrochen, den man für einen besessenen Verrückten halten könnte, der Ben getötet hat, aber er trauert so aufrichtig um den Star, dass er nicht mehr wie ein so offensichtlicher Verdächtiger erscheint. Das hindert ihn jedoch nicht daran, von der herbeigeeilten Polizei wegen der Entführung von Charles und Mabel verhaftet zu werden.
Und was macht Oliver in der Zwischenzeit? Der, der es nicht zur Beerdigung geschafft hat, trifft seine alte Bekannte, die Theaterkritikerin Maxine (Noma Dumezweni). Da er weiß, dass sie bei der Premiere von „Todesröcheln“ war, bittet Oliver Maxine, ihre Gedanken zu der Inszenierung mitzuteilen, in der Hoffnung, dass dies die Produzenten wieder interessieren könnte.
Mein Herz blieb stehen
Doch er hört etwas ganz anderes, als er erwartet. Laut Maxine ist „Todesröcheln“ langweilig, blass und völlig ohne den Funken, der selbst in Olivers schlechtesten Inszenierungen vorhanden war. Der Tod des Hauptstars scheint nun nicht mehr das größte Problem des Stücks zu sein. Diese Nachrichten versetzen Oliver in einen regelrechten Schock, der zu einem Herzinfarkt führt.
Der Arzt rät Oliver, sich in Zukunft vor jedem Stress zu schützen. Dieses Urteil wird von Olivers Sohn Will (Ryan Broussard) nachdrücklich unterstützt. Genau hier, zu Hause, während der Ruhe auf der Couch, kommt Oliver eine Erleuchtung in Form einer plötzlichen Halluzination einer Musiknummer. Und zwar – Mabel, Charles und Will in Kostümen à la „Chicago“ und mit Choreografie von Bob Fosse. Ja, wir sind auch schockiert, liebe Zuhörer.
Als Oliver den herbeigeeilten Mabel und Charles bereits verkünden will, dass er beschlossen hat, „Todesröcheln“ in ein Musical zu verwandeln, erzählen diese freudig, dass der Podcast „Morde im selben Gebäude“ offiziell eine neue Ermittlung begonnen hat.
Denn auf den Fotos der Leiche, die Mabel gemacht hat, hält Ben eines der Taschentücher in der Hand, die er seinen Kollegen im Stück geschenkt hatte. Also muss man denjenigen suchen, der kein Taschentuch hat.
Hiermit, liebe Zuhörer, lassen wir euch uns über das Vorhandensein von Musiknummern freuen die erhaltenen Informationen verdauen und verabschieden uns bis zur nächsten Folge von „Morde im selben Gebäude“. Bleibt dran!
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