
Am 17. August kommt ein mutiger, subtiler, schöner und aufrichtiger Film über Frauenfreundschaft „Wie die Sterne“ in die Kinos. Wir erzählen, warum man ihn sehen sollte.
„Wie die Sterne“ ist eine Mischung aus all den coolsten und großartigsten Filmen und Serien über den Weg zum Traum, über die Liebe und Leidenschaft zum Schauspielberuf und über Beziehungen, die viel aushalten können. Der Film vereint das Allerbeste und erzählt auf leichte Art über das Leben zweier Schauspielerinnen, spielt mit dem Zuschauer, verfällt aber nicht in Anrüchigkeit.
Es ist das Debüt von Maria Loiter im Langfilm, der Film entstand mit Freunden und nahestehenden Menschen, in Zusammenarbeit mit Natalia Zemtsova und Nadezhda Ivanova, die die Hauptrollen spielten. Die Geschichte ähnelt verblüffend dem wahren Leben und verbirgt manchmal nicht einmal die unangenehmsten Seiten.

Sie begegnen sich sofort – Mascha, die Zeichentrickfilme synchronisiert und selbst wie ein Cartoon mit leuchtenden Haaren aussieht, und Sonja, eine angehende Schauspielerin aus Omsk, die ihren Wert kennt und jedes Mal auf dem Bildschirm wie eine echte Femme fatale in wiedererkennbaren Outfits berühmter Filmdivas erscheint. Sie sind sehr unterschiedlich, aber völlig gleich in ihrem Bestreben, berühmte Schauspielerinnen zu werden, obwohl, wie es sich gehört, eine von ihnen das nicht sofort zugibt.
Die Mädchen machen sich von Anfang an gegenüber den Zuschauern und allen um sie herum bemerkbar. Sie sind mutig, aber gleichzeitig sehr verletzlich. Lebhaft, und vor allem – lebendig. Sie spielen keine Rolle, sondern sind so, wie sie sind. Es ist schwer zu glauben, aber auf der Leinwand sieht man tatsächlich normale Menschen. Manchmal vergisst man sogar, dass man einen Film sieht – man lacht mit den Heldinnen, möchte einen Witz erwidern. Und man wünscht sich, dass dieser Film nie endet.

Und eigentlich passiert nichts Besonderes, doch während der gesamten Filmlaufzeit kann man nicht nur eine Palette, sondern eine ganze Melodie verschiedenster Gefühle durchleben. Dies ist keineswegs ein Aschenputtel-Märchen – es gibt keinen einzigen schönen Prinzen, obwohl es natürlich Männer gibt, von denen man träumt. Sehr erfreulich ist, dass selbst der Sex hier nicht als wunderschönes Märchen und Traumziel einer der Heldinnen dargestellt wird, sondern als gewöhnliche, alltägliche Lebenssituation.
Die Helden machen viele Fehler, reflektieren und gehen weiter. Denn die Hauptbotschaft, wenn auch einfach, aber so wichtig – seinem Traum zu folgen, egal was einem auf dem Weg gesagt wird. Mascha und Sonja treffen ihre Wahl, auch wenn sie sich von den Vorstellungen anderer über Glück und Erfolg unterscheidet. Genau wie wir – normale Menschen. Und in jedem von uns steckt dieses kleine Stück einer gefallenen Sternschnuppe. Wir alle sind wie die Sterne.
Trailer:
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