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Am 11. August erscheint in den Online-Kinos eine Melodram mit dem poetischen Titel „Bis zur Venus“. Für die Hauptfigur ist die Venus ein besonderer Ort, an dem Frieden und Liebe herrschen. Wird der Film selbst für den Zuschauer genauso besonders sein...

Mia (Virginia Gardner) ist ein freundliches und positives Mädchen. Auf den ersten Blick mag sie naiv und albern, ja sogar oberflächlich wirken, aber das ist nur der erste Eindruck. Mia hat ihr eigenes Geheimnis und ein sehr wichtiges, wirklich besonderes Lebensziel.

Kyle (Alex Aiono) ist ein gutaussehender, trauriger Engel mit einem melancholischen Blick. Er hat alles – Talent, Möglichkeiten, liebevolle Eltern. Doch ein tragischer Zufall scheint Kyle für den Rest seines Lebens mit einem monströsen Schuldgefühl allein gelassen zu haben, das so schwer auf ihm lastet, dass es fast unerträglich wird.

Bis zur Venus Film
Szene aus dem Film „Bis zur Venus“

Genau in dieser dunklen Stunde trifft Mia auf Kyle. Es wird sofort klar, dass sie das Herz ihres Duos sein wird. Quirlig, immer lachend, immer wissend, was zu tun ist und wie man handelt, zieht Mia Kyle nach und nach aus der düsteren Sackgasse der Reue, in die er sich selbst erfolgreich manövriert hat. Die Heldin lässt ihm keine andere Wahl, und widerwillig stimmt Kyle zu und begleitet sie auf ihre hellste und ungewöhnlichste Reise.

Der Zuschauer erwartet nicht nur einen Roadtrip oder einen Film über zwei Teenager und ihre erfundenen Probleme. Im Gegenteil, jeder Held hat seine eigene ungelöste Situation, aus der es scheinbar keinen Ausweg gibt. Als sie sich in Punkt A trafen, waren Mia und Kyle wirklich zwei Teenager, die kaum wussten, wie man dieses Leben lebt. Als sie in Punkt B ankommen, versteht jeder von ihnen endlich, dass er seine Wahl treffen und weiterleben muss, ohne zurückzublicken.

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Virginia Gardner gelingt die Entschlossenheit in allen Fragen sehr gut, außer in der für sie wichtigsten. Und genau deshalb trifft sie Kyle – einen scheinbar völlig gegensätzlichen Charakter, der aber in Wirklichkeit genauso in seinen Gefühlen verloren ist. Als sie sich treffen, helfen sie einander, ihr wahres Selbst zu finden und natürlich zu wachsen.

Bis zur Venus 2023
Szene aus dem Film „Bis zur Venus“

Die wunderschönen Landschaften Spaniens, die strahlende Sonne und die völlig aufrichtigen Emotionen von Mia, die sich wirklich über alles wundert und freut, was sie um sich herum sieht, machen diesen Film noch charmanter und liebenswerter.

„Bis zur Venus“ kann durchaus den Abend versüßen und die Stimmung heben. Und zweifellos regt er zum Nachdenken über eine spontane Reise an oder zumindest dazu, die schönen Fotos des farbenfrohen Spaniens noch ein wenig mehr zu bewundern.

Trailer: