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Die mystische Comedy-Krimiserie „Sergij gegen das Böse. Sabbat“ mit Roman Majakin und Lukerja Iljaschenko erscheint am 20. April im Online-Kino Kion in einer erweiterten Serienversion. Wie der Kampf ausfiel und ob es sich lohnte, den Film in eine Ser...

Der ehemalige Priester (Roman Majakin) und die Polizeihauptmannin Katja Semzowa (Lukerja Iljaschenko) setzen ihren ungleichen Kampf gegen das Böse auf den Straßen der Hauptstadt fort. Bereits 2020 erschien eine Serie über ihre Abenteuer mit 6 Folgen à 15 Minuten. Auf Wunsch konnte jeder KION-Nutzer die Funktion „Als Film ansehen“ aktivieren und die moderne Geschichte der Jäger des Bösen am Stück genießen.

2023 kam der Spielfilm „Sergij gegen das Böse. Sabbat“ heraus. Bei dem offenen Ende hätte man sich eine Fortsetzung gewünscht, aber die Neuheit, die am 20. April erscheint, ist lediglich eine erweiterte Version eben jenes Films. Die Laufzeit der Folgen hat sich verdoppelt, sodass es auf den Bildschirmen nun mehr Action, mehr Feinde und neue Abenteuer gibt.

Achtung! Der Text enthält geringfügige Spoiler

Erste Folge. Kampf mit dem Drachen Gorynytsch

Wir alle sind gewohnt, dass der Drache Gorynytsch ein großer Drache mit drei Köpfen ist, der nur darauf aus ist, Unfug zu treiben und schöne Mädchen zu entführen. Was aber, wenn es ein Mensch wäre? Und jeder Kopf eine neue Gestalt?

Die Geschichte dient quasi als kleiner Auftakt für alle weiteren Ereignisse. Wieder sind Sergij und Katja im Kampf, bereit, für den Sieg voranzugehen. Durch den Bildschirm spürt man sogar, dass die Beziehung der Helden immer vertrauensvoller und partnerschaftlicher wird.

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Zweite Folge. Supermarkt und Hausgeister

Von den drei Folgen ist diese die unterhaltsamste, netteste und ungewöhnlichste. Während die erste Episode ein Auftakt war, finden in der letzten die Hauptereignisse statt. Die zweite Folge wurde geschaffen, damit wir Freude am Projekt haben.

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Was passiert, wenn sich in einem typischen Moskauer Supermarkt ein Halb-Hausgeist-Halb-Geist einnistet? Der Preis in einem solchen Laden könnte das Leben sein. Die Folge scheint geschaffen, um Katja mehr Freiheit zu geben. Jetzt ist sie nicht nur eine Gehilfin bei der Jagd, sondern die Hauptspezialistin. Allerdings erfährt sie das alles auf dem Erfahrungsweg.

Komisch wirken in dieser Episode die Hausgeister verschiedener Kunstbereiche: ein Koch, ein Fitnesstrainer und andere. Aber das Wichtigste in der Folge ist die Atmosphäre der Freundlichkeit, die der Hausgeist von Sergijs Lastkahn schafft.

Dritte Folge. Sabbat

Die Folge ist schön und stilvoll geworden, was man von den anderen Geschichten nicht behaupten kann. Allein das Erscheinen von Sergij nach der nächtlichen Jagd. Und wie hinreißend ist Nino Ninidse in der Gestalt des Vogels Sirin!

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Der finale Kampf findet im Herrenhaus von P. P. Smirnow statt, das zu einem beliebten Drehort in Moskau geworden ist. Die Säle dieses Hauses sind mehrfach in der Dilogie „Major Grom“ zu sehen.

Trotz der schönen Bilder tauchen die Geschichten in die düstere heimische Mythologie ein und passen sich recht gut an die modernen Realitäten an. Auch die Helden selbst scheinen eine neue Beziehungsebene erreicht zu haben, obwohl unklar bleibt, was genau zwischen Sergij und Katja vorgeht. In manchen Momenten blitzt zwar ein Funke der Liebe auf, aber Arbeit und Pflicht siegen.

Im Hintergrund glänzt weiterhin Tante (Irina Rosanowa), und für die kuriosen Momente sorgt Kraklin (Dmitri Kulitschkow).

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Es entsteht der Eindruck, dass die Drehbuchautoren uns vorerst nicht tiefer in die Geschichten der Figuren eintauchen lassen wollen. Nur ein wenig wurde uns die Vergangenheit der Tante offenbart, und auch nur, um Wij in die Handlung einzuführen.

Entweder werden dem Zuschauer bald neue Folgen und Geschichten präsentiert, oder die Macher selbst haben kein Interesse an der Vergangenheit ihrer Helden. Man möchte tiefer in diese erstaunliche Welt des Bösen eintauchen, verstehen, wie Vater Sergij zu dem wurde, der er ist, und ob dieser scharfe Humor schon immer bei ihm war. Das Projekt hat seine Nische im Fantasy-Genre und der Darstellung dämonischer Kreaturen recht fest gefunden, was derzeit auf den Bildschirmen zu sehen ist.

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Jewgenija Smykowa
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