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Ab dem 2. Februar läuft in den russischen Kinos der Film „Der Himmel über Berlin“, der uns nicht nur die ikonischen Engelsbilder und Nick Cave bescherte, sondern auch viele einprägsame Sätze.

Es ist schwer, einen filmisch literarischeren Film zu finden als „Der Himmel über Berlin“ von Wim Wenders. In den Dialogen und Monologen der Figuren stecken tiefgründige philosophische Gedanken und einfache Lebensweisheiten, die man oft vergisst. Zu Ehren der Wiederaufführung dieses Klassikers des europäischen Kinos erinnern wir an die eindrucksvollsten Zitate aus dem Film.

Als das Kind Kind war, mochte es keinen Spinat, keine grünen Erbsen, keinen Milchreis und keinen Blumenkohl – jetzt isst es all das, und nicht, weil es dazu gezwungen wird.
Als das Kind Kind war, wachte es einmal in einem fremden Bett auf – jetzt passiert ihm das ständig.
… damals erschienen ihm viele Menschen schön, jetzt nur noch einige.
… es hatte eine klare Vorstellung vom Paradies, jetzt ahnt es sie nur noch.
… damals dachte es nicht an das Nichts, jetzt zittert es davor.
Als das Kind Kind war, war sein Leben ein inspiriertes Spiel – jetzt besucht ihn die Inspiration manchmal während der Arbeit…

Die Zeit heilt alle Wunden. Aber was, wenn die Zeit selbst die Krankheit ist?

Ich weiß nicht, ob es das Schicksal gibt. Aber ich weiß, dass es die Möglichkeit gibt, eine Entscheidung zu treffen.

Der Himmel über Berlin Film

Bislang ist es niemandem gelungen, ein Epos über das friedliche Leben zu schaffen. Warum kann der Frieden den Erzähler nicht inspirieren, warum lässt er sich so schwer beschreiben?

Wenn du dich beeilst, fliegt die Zeit. Die Zeit ist ein Diener, wenn du ihr Herr bist. Die Zeit ist dein Gott, wenn du ihr Hund bist.

Der Himmel über Berlin Wenders

Einsamkeit bedeutet, dass du Ganzheit erlangt hast.

Ihr, die wir so sehr lieben: Ihr seht uns nicht, ihr hört uns nicht, ihr denkt, wir seien so weit von euch entfernt, und doch sind wir so nah!

„Der Himmel über Berlin“ ab dem 2. Februar im Kino, dank der Firma RWV.