
Das Jahr 2022 neigt sich bereits der Mitte zu. Und in der heutigen Zusammenstellung gibt es interessante heimische Serien, die uns in dieser Zeit bereits erfreut haben. Warum es sich lohnt, auf sie zu achten, lest ihr in unserem Artikel.
Die heimischen Online-Kinos und Plattformen legen zu und bieten dem Publikum monatlich Dutzende neuer Projekte zur Begutachtung. Allein in diesem Jahr haben wir es bereits geschafft, uns über eine Komödie über wiederbelebte Tote, ein Drama über die Hinterbühne der Filmwelt, ein Fantasy-Projekt über Vampire, eine Spionagegeschichte und eine neue Arbeit von Valeria Gai Germanika zu freuen, deren Produkte man in ein eigenes Genre einordnen kann. Im Folgenden konzentrieren wir uns auf die aus unserer Sicht hellsten und interessantesten Serien.
Karamora
Plattform: START
Regisseur: Danila Kozlovsky
Dieses Jahr begann mit Danila Kozlovskys blutiger Fantasie über das Schicksal Russlands im 20. Jahrhundert. Was wäre, wenn die Oktoberrevolution nicht stattgefunden hätte? Und wenn die Welt von Vampiren regiert würde? Genau diese Fragen beantwortet die lang erwartete Fantasy-Serie, die als Projekt von Ilya Naishuller begann. Was die Vor- und Nachteile des Endprodukts sind, könnt ihr in unserem Artikel nachlesen.
Anfang des Jahres erschien Danila Kozlovskys neues Projekt «Karamora». Wir haben nicht sofort darüber berichtet, sondern uns Zeit gegeben, das Geschehen auf dem Bildschirm zu verarbeiten. Am Ende kann man s
Open materialPochka
Plattform: KION
Regisseur: Maria Shulgina
Eine Miniserie über das schwierige Schicksal der Brandschutzinspektorin Natalya Kustova, hervorragend gespielt von Lyubov Aksyonova. Was tun und wie sein, wenn die Zeit zum Leben nur noch kurz ist und eine kranke Niere die Ursache ist? Darum und darum, wie man die Beziehungen zur Familie verbessern und eine «zweite Chance» im Leben bekommen kann, erzählt die geistreiche Tragikomödie von Maria Shulgina. Über die denkwürdigsten Momente der ersten Staffel haben wir geschrieben.
Anfang dieses Jahres erschien im Online-Kino Kion die Serie «Pochka» mit der bezaubernden Lyubov Aksyonova in der Hauptrolle. Wir erzählen von fünf besonderen Momenten der Serie. Achtung, für die
Open materialThe Tjolki
Plattform: more.tv
Regisseur: Maria Agranovich
Verfilmung der Erzählung des russischen Schriftstellers Sergei Minaev mit Milos Bikovic in der Hauptrolle. Den Protagonisten umgeben viele Frauen, und jeder hat er auf die eine oder andere Weise das Leben ruiniert. Vor dem Zuschauer entfaltet sich eine gemeine Welt, in der zur Lösung jeglicher Probleme alle Mittel recht sind. Der Spezialist dafür ist Andrei Mirkin. Aber was passiert, wenn all seine Methoden gegen ihn selbst gerichtet werden?
Nominazija
Plattform: Okko
Regisseur: Nadezhda Mikhalkova
Ein Familienprojekt der Mikhalkov-Schwestern, das hinter die Kulissen der Filmwelt blickt. Die Hauptfigur, die Schauspielerin Vera Istomina, bekommt eine Rolle in einem großen Hollywood-Projekt. In einem Interview erklärt sie, die russische Filmindustrie habe keine Zukunft, woraufhin ihr Vertrag sofort gekündigt wird. Und auch für russische Filme will man sie nun nicht mehr.
Veras Schwester Tatyana ist als Schauspielerin gefragter, muss aber in Filmen für die Massen mitspielen, obwohl sie vom Arthouse-Kino träumt. Irgendwann wird Vera Regisseurin eines Projekts mit dem Titel «Ischod» und versucht sich in einer neuen Rolle.
Der Hauptvorteil und die Besonderheit des Projekts ist, dass dem Zuschauer gezeigt wird, wie Filme tatsächlich gemacht werden. In vielen Filmkursen «erschrecken» die Dozenten die zukünftigen Kollegen gerne mit all den Problemen, die am Set auftreten können. In dieser Serie werden sie anschaulich gezeigt – plötzlicher Regen während der Dreharbeiten, fehlende Nebelmaschine, Schauspielerwechsel und Planänderung. Die Rolle jedes Mitglieds des Filmteams wird fein gezeigt. Selbst die Gefühle der Hauptfiguren sind nicht so wichtig. Die Hauptsache, die man nach dem Anschauen versteht, ist, dass eine gemeinsame Sache vereinen kann.
Obojudnoje soglasije
Plattform: KION
Regisseur: Valeria Gai Germanika
Die neue Arbeit von Valeria Gai Germanika legt die Gefühle und Emotionen der Menschen offen. Zunächst scheint die Geschichte einfach: Die junge Russisch- und Literaturlehrerin Anna Fedorova erstattet nach einer Party Anzeige wegen Vergewaltigung. Sie beschuldigt ihre Freunde, einflussreiche Leute der Stadt. Der Fall sorgt für enorme Resonanz, und die Ermittlungen werfen Licht auf Ereignisse aus der Vergangenheit aller Beteiligten.
Zeigen die ersten Folgen die gesellschaftlichen Ansichten und Veränderungen in den Beziehungen zwischen Menschen in einer seltsamen und stressigen Situation, so ändert die Geschichte gegen Ende abrupt die Richtung. Die Ereignisse gleichen immer mehr einem Detektiv. Besonders wichtig ist die Botschaft der letzten Folge: Alles, was man tut, kommt letztendlich zu einem zurück. Wenn man Böses tut, kann man mit dem Bumerang rechnen. Das Wichtigste ist, dass der Mensch dies erkennt und versteht, was Vergeltung bedeutet.
Neben den zahlreichen Premieren empfängt Artyom Streletsky das Publikum auch wieder zu seinen psychologischen Treffen in der zweiten Staffel der Serie «Trigger», und der Kampf gegen «Die Epidemie» wird in der Fortsetzung des weltweit beachteten Projekts fortgesetzt, das Stephen King selbst gefiel. Also bleiben wir dran und verfolgen gespannt die erstaunliche Welt der heimischen Mehrteiler.
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