
In diesem Jahr gab es viele gute Filme, noch mehr schlechte, aber so oder so wird es uns sicher in Erinnerung bleiben. Wir schlagen vor, die Filmjahresrückblicke 2021 mit scherzhaften und nicht ganz so scherzhaften Nominierungen und Auszeichnungen zu...
Dezember ist die Zeit der Rückblicke, und wir haben kürzlich bereits die Liste veröffentlicht. Nun wollen wir uns ein wenig amüsieren und offensichtliche sowie weniger erwartete Nominierungen an Filme, Schauspieler und Charaktere vergeben. Hier sind unsere Filmjahresrückblicke 2021.
Nachdem wir Dutzende verschiedenster Filme gesehen haben, hat sich unser Team auf eine Liste der 10 besten Filme des Jahres 2021 geeinigt und teilt sie gerne mit euch.
Open materialMögliche kleine Spoiler
Dialoge des Jahres – «Petrovs in der Grippe»
Für Gedanken über Kreativität und ihre Natur, Ironisierung der Politik und ein Dutzend anderer Themen, durch die sich die russische Unterwelt zieht.
Nostalgie des Jahres – «Mortal Kombat»
Für die Wiederbelebung längst vergessener geliebter Helden der Kindheit auf der Leinwand.
«Taxifahrer» des Jahres – «The Card Counter»
Für eine neue Interpretation einer längst bekannten Geschichte über emotionale Traumata und ihre Folgen.
Flop des Jahres – «Home Sweet Home Alone»
Für die Verhöhnung eines Kultklassikers.
Debüt des Jahres – Prano Bailey-Bond («Censor»)
Für das Eintauchen in eine cinephile Atmosphäre an der Schnittstelle von Horror und schwarzer Komödie.
Partner des Jahres – «Paper Tigers»
Für eine Freundschaft über die Jahre hinweg.
Sequel des Jahres – «Godzilla vs. Kong»
Für genau den Kampf, den wir verdient haben.
Beste männliche Nebenrolle – Kodi Smit-McPhee («The Power of the Dog»)
Alternativen: Toni Servillo («The Hand of God»), Robin de Jesús («Tick, Tick… Boom!»)
Für die perfekte Verkörperung einer feinen seelischen Verfassung in Kombination mit düsteren Neigungen.
Musical des Jahres – «Tick, Tick… Boom!»
Für eine Achterbahn der Gefühle und Emotionen: vom Wunsch zu singen und zu tanzen bis zu unkontrollierten Tränen.
Beste weibliche Nebenrolle – Alexandra Shipp («Tick, Tick… Boom!»)
Alternativen: Chulpan Khamatova («Petrovs in der Grippe»), Rebecca Ferguson («Dune»)
Für die Verkörperung des Bildes eines Mädchens, bei dem selbst eine Trennung warm und gemütlich sein kann.
Slowburner des Jahres – «The Card Counter»
Für den geschickten Aufbau von Spannung, der zu einer unvergesslichen Katharsis führt.
Beste männliche Hauptrolle – Andrew Garfield («Tick, Tick… Boom!»)
Alternativen: Benedict Cumberbatch («The Power of the Dog»), Anthony Hopkins («The Father»), Oliver Masucci («The Royal Game»), Oscar Isaac («The Card Counter»)
Für die beste Rolle seiner Karriere und den respektvollen Umgang mit der Biografie eines herausragenden Musikers.
#MeToo des Jahres – «The Last Duel»
Für eine kraftvolle, direkte Aussage zu diesem Thema.
Beste weibliche Hauptrolle – Frances McDormand («Nomadland»)
Alternativen: Virginie Efira («Benedetta»), Olivia Colman («The Father»), Emma Stone («Cruella»), Zendaya («Malcolm & Marie»), Marion Cotillard («Annette»)
Für die überzeugende Darstellung eines so unterschiedlichen Lebens im einstöckigen Amerika.
Bromance des Jahres – «Venom: Let There Be Carnage»
Für urkomische Streitereien, rührendes Stand-up und Zusammenkünfte am Meeresufer.
Actionszene des Jahres – Die Buskämpfe aus den Filmen «Nobody» und «Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings»
Bester B-Movie des Jahres – «Copshop»
Für Brutalität, kreative Handlung und verrückte Performances der Schauspieler.
Angenehme Überraschung des Jahres – «Little Fish»
Für eine rührende und emotionale Geschichte im Setting einer Pandemie.
Atmosphäre des Jahres – «The Green Knight»
Für unglaublich schöne Bilder und eine Erzählweise, die einen völlig in ihren Bann zieht.
Sozialkritik des Jahres – «The Man Who Sold His Skin»
Alternative: «Sound of Metal», «CODA»
Für eine geistreiche Satire auf die zeitgenössische Kunst und die Situation politischer und anderer Flüchtlinge.
Superheld des Jahres – King Shark («The Suicide Squad»)
Für NOM-NOM!
WTF des Jahres – Die Fliege aus «Mandibles»
Alternative: Der gesamte Film «Titane»
Für den Wahnsinn.
Beste Verfilmung des Jahres – «Dune»
Für die perfekte Besetzung legendärer Figuren und die gelungenste Übertragung des ungeheuerlichen Textes von Frank Herbert in die Sprache des Films.
Fansieg des Jahres – Die Veröffentlichung von «Zack Snyder's Justice League»
Autor der Titelillustration: Warwara Uljanenok
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