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Am 5. August kommt der Film „The Suicide Squad“ in die Kinos. Auf dem Regiestuhl sitzt James Gunn. Lesen Sie in unserem Artikel über Gunns kreativen Werdegang.

James Gunn hat einen langen Weg zurückgelegt, um Hollywood zu erobern. Er begann als Drehbuchautor, dann folgten kontroverse Comedy-Arbeiten, und dann kamen die „Guardians of the Galaxy“. Es schien, als wäre das der Glücksfall. Aber auch hier lief nicht alles glatt.

James Gunn

Karrierebeginn

James Gunn wurde in St. Louis, Missouri, in eine kinderreiche Familie geboren. Zusammen mit seinen Brüdern besuchte er eine private katholische Schule und studierte anschließend eigenständig Psychologie an der Saint Louis University und Filmtheorie an der Columbia University.

James Gunn begann seine Karriere beim Studio Troma Entertainment, und sein erstes Projekt war der Film „Tromeo und Julia“. Dem Zuschauer präsentierte sich eine Neuinterpretation des bekannten Shakespeare-Werks in der heutigen Zeit mit anzüglichen Witzen, Rock ’n’ Roll und ausgelassenen Partys. In ihrem unverwechselbaren Stil schien die Troma-Studio die im selben Jahr erschienene Verfilmung mit Leonardo DiCaprio veralbern zu wollen.

Danach folgten verschiedene Projekte als Drehbuchautor. Darunter die Dilogie „Scooby-Doo“ und „Dawn of the Dead“. Gunn versucht sich auch als Regisseur. Das Ergebnis waren „Porno für die ganze Familie“, „Super“ und die Trash-Komödie „Movie 43“. In dieser Zeit erhielt Gunn den Ruf eines Freaks in der Filmwelt.

Wächter der Galaxis

Im Jahr 2010 kamen die ersten Gerüchte auf, dass James Gunn den neuen Film im Marvel-Universum drehen würde. 2014 kamen die „Guardians of the Galaxy“ in die Kinos. Die Geschichte eines Weltraumreisenden und seines Teams eroberte nicht nur die Herzen der Fans, sondern wurde auch von der Kritik wohlwollend aufgenommen. Von diesem Moment an wird James Gunn zu einem festen Bestandteil des Guardians-Teams. Er führte Regie beim zweiten und dritten Teil, bei der Post-Credit-Szene in „Thor 2“. Nach seinem Drehbuch sprechen die Guardians im Film „Avengers: Infinity War“. Man kann ihn selbst in der Dilogie sehen – einen Sakkaraner ohne Maske im ersten Teil, und im zweiten Teil tanzt Baby Groot genau seine Bewegungen.

Nachwirkungen der Vergangenheit

Im Jahr 2019 gab es Neuigkeiten über Gunns Entlassung als Regisseur des dritten Guardians-Teils. Zu diesem Zeitpunkt war die Arbeit am Drehbuch gerade abgeschlossen. All dies hing mit Gunns Tweets aus den Jahren 2008-2012 zusammen. Die Entlassung unterbrach James‘ Karriere nicht. Im Gegenteil, er wird Regisseur und Drehbuchautor des neuen „Suicide Squad“, einer Verfilmung von DC-Comics.

Warner Bros. gab Gunn bei der Erstellung des Films völlige kreative Freiheit. Laut Gunn hatte er schon lange nicht mehr so viel Freude am Drehen. Nach Meinung von Kritikern, die den Film bereits gesehen haben, kommt diese Freiheit dem Film zugute. Das Ergebnis ist ein Projekt, das überhaupt nicht wie ein klassischer Superheldenfilm aussieht.

Dem Zuschauer präsentiert sich keine Fortsetzung des Films von 2016. Die Zuschauer werden Margot Robbie erneut in der Rolle der Harley Quinn, Jai Courtney als Captain Boomerang und Viola Davis als Amanda Waller treffen. Zur Besetzung stoßen Sylvester Stallone, Peter Capaldi und Idris Elba.

Mit dem Marvel-Studio endete alles ebenfalls mit einer friedlichen Einigung – der Regisseur bekam eine zweite Chance. Der Zuschauer wird den dritten Teil im Jahr 2023 und eine festliche Specialsendung der Guardians im Jahr 2022 sehen. Für Gunn ist dies die Möglichkeit, die Trilogie logisch zu beenden und alle Handlungsbögen der Helden abzuschließen. Insbesondere die Geschichte von Rocket Raccoon, denn mit ihm identifiziert sich der Regisseur.

„The Suicide Squad“ läuft ab dem 5. August in den Kinos, am 55. Geburtstag von James Gunn.

Trailer: