
Wir analysieren, inwieweit „Cruella“ die Erwartungen erfüllt hat und warum man diesen Film nicht nur wegen Emma Stone sehen sollte.
Der australische Regisseur der Filme „Ich, Tonya“ und „Lars und die Frauen“, Craig Gillespie, hat sich gemeinsam mit Disney auf ein verlockendes Abenteuer eingelassen: die Vorgeschichte der berühmten Disney-Bösewichtin und Dalmatiner-Hasserin Cruella de Vil zu erzählen. Herausgekommen ist ein ungleichmäßiger, vorhersehbarer, aber sehr farbenfroher Film: „Cruella“ (Cruella). Wir haben Gillespies Werk bereits gesehen und 5 Gründe gefunden, Ihnen dasselbe zu empfehlen.
Grund Nr. 1 – Emma Stones Benefiz
Emma Stone ist eine wunderbare Schauspielerin, deren Talent außer Frage steht. In ihrer Karriere hat sie unzählige Rollen ausprobiert: von ... Aber eine so vielfältige Rolle in Bezug auf Emotionen und visuelle Verwandlungen hatte sie wohl noch nie.
Emma Stone ist eine der hellsten Schauspielerinnen der 2010er Jahre, und es besteht kein Zweifel, dass sie uns noch mit Dutzenden großartiger Rollen erfreuen wird. In der Zwischenzeit erinnern wir uns an unsere Lieblingswerke der Rotschöpfige...
Открыть материалIn „Cruella“ sprüht Stone vor Wortspielen und Intonationen (sehen Sie ihn nach Möglichkeit in der Originalfassung, das lohnt sich), spielt shakespearesche Monologe, stellt eine graue Maus und eine exzentrische Modekönigin dar, verprügelt Schläger und singt sogar ein wenig. Und alles, was die Künstlerin auf der Leinwand tut, wirkt überzeugend und organisch. Sollte Ihnen Emma Stone aus irgendwelchen unverständlichen Gründen bisher nicht gefallen haben, könnte dieser Film Ihre Meinung über sie ändern.
Grund Nr. 2 – Ein luxuriöser Soundtrack
„Cruella“ ist kein Musical im eigentlichen Sinne. Aber die Musik in diesem Film fungiert als eine Art Metronom, das Tempo und Stimmung für alles Geschehen auf der Leinwand vorgibt. Und die von den Machern ausgewählten Songs sind einfach wunderbar. Es hat den Anschein, als hätten die Filmemacher einfach die besten Kompositionen der Welt genommen und in einem Mixtape vereint. Warum auch nicht?
Im Film erklingen Feeling Good von Nina Simone und ein Cover des legendären Come Together, Fans von Deep Purple werden sich über den Song Hush freuen, und die Komposition Iggy Pops I wanna be your dog wurde nicht nur zum Hintergrund einer der hellsten Szenen des Films, sondern erlangte durch John McCrea (und die Band Måneskin, die ein Cover für die Promo-Tour von „Cruella“ aufnahm) neues Leben.
Grund Nr. 3 – Nebenfiguren
Man kann Emma Stone und ihre Verwandlungen noch so sehr lobpreisen, ihr Erfolg ist zu einem großen Teil dem großartigen Schauspielensemble zu verdanken, das sie gekonnt in Szene setzt. Joel Fry und Paul Walter Hauser, die Humor in den Film bringen, geben charmant unbeholfene Komplizen von Cruella ab, denen durch glückliche Umstände fast alles durchgeht. Und Emma Thompson verkörpert die ideale Antagonistin – gnadenlos, arrogant, unendlich stilvoll und ohne offensichtliche Schwächen. Wie Filmkritiker gerne sagen, stiehlt Thompson in einzelnen Episoden Stone sogar den Film, dank ihres feinen und makellosen Spiels.
Grund Nr. 4 – Stilvolle Optik
„Cruella“ ist ein Film-Fest, ein Film-Show. Es gibt viele Episoden, die nur gemacht wurden, um schön zu sein. Exzentrische Performances der Hauptfigur, unerwartete Outfits und hunderte Kleider, Kulissen von Schlössern und dem London der 60er Jahre – all das zusammen sorgt dafür, dem Publikum ästhetisches Vergnügen zu bereiten.
Ein individueller Stil mit vorherrschendem Rot vor dem Hintergrund einer Kombination aus Schwarz und Weiß zieht sich durch alles, bis hin zu den eleganten Schlusscredits. Übrigens gibt es im Film eine lustige Szene nach dem Abspann, verpassen Sie sie nicht!
Grund Nr. 5 – Dynamik
Die angegebenen 2 Stunden und ein bisschen mögen überflüssig erscheinen, aber beim Anschauen vergeht die Zeit wie im Flug. „Schuld“ daran ist die dynamische Erzählweise. Ein Ereignis löst das andere ab, wie die Kleider an Emma Stone. Humoristische Etüden wechseln sich mit dramatischen Momenten ab. Die Musik gibt den Drive vor. Durch das hohe Tempo der Geschichte gehen die Logik einiger Szenen und die Motivation der Figuren (ebenso wie die Spannung) etwas verloren, aber „Cruella“ ist in erster Linie ein Unterhaltungsfilm. Und unterhält er ziemlich gut.
„Cruella“ läuft seit dem 3. Juni in den Kinos.
Trailer:
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