
Du siehst das Ergebnis, das dir gebracht wurde, und denkst: Was ist das überhaupt? Alles falsch!
Der erste Gedanke: Der Mitarbeiter ist dumm. Aber seien wir ehrlich: In 9 von 10 Fällen liegt das Problem nicht nur am Ausführenden. Das Problem liegt darin, wie wir Aufgaben stellen.
Wenn du ihm hinschmeißt: „Mach mir etwas Tolles, damit viele Kunden kommen“ – wundere dich nicht über das Ergebnis.
Er wird es „toll“ machen.
Der Vermarkter zeichnet eine Website, prüft aber nicht, ob die Formulare funktionieren.
Er bringt 1000 billige Leads – nur sind sie nicht zielgerichtet.
Der Abteilungsleiter erfüllt den Plan um jeden Preis – einfach indem er allen Rabatte gibt und deine Marge killt.
Formal sind sie super. Tatsächlich bist du im Minus.
Solange du nicht klar erklärst, in welcher Form du das Ergebnis haben willst und wozu es überhaupt gebraucht wird – spielst du Roulette.
Wie heilt man das?
Bevor du die Person arbeiten lässt, stelle ihr 4 Kontrollfragen:
1. „Wie hast du die Aufgabe verstanden? Wiederhole sie.“
2. „Womit fängst du jetzt sofort an?“ (Das deckt sofort auf, wenn er in die falsche Richtung geht).
3. „Hast du genug Ressourcen/Zugänge/Geld?“
4. „In welcher Form wirst du das Ergebnis abliefern?“ Was wird das Artefakt sein? Link, Tabelle, Dokument? Wie werden wir beide verstehen, dass die Aufgabe erledigt ist und nicht „in Bearbeitung“?
Trainer für Führungskräfte
Um zu lernen, Aufgaben klar und effektiv zu formulieren, habe ich einen KI-Agenten für Delegation erstellt.
Das ist dein persönlicher Trainer. So funktioniert es:
1. Sende ihm eine Aufgabe genau so, wie du sie normalerweise einem Mitarbeiter stellst, auch per Sprache.
2. Er stellt klärende Fragen, holt das Wesentliche aus dir heraus und zeigt Lücken auf.
3. Du erhältst eine perfekt beschriebene Aufgabe mit Erklärungen: warum sie genau so formuliert ist und warum das für das Ergebnis notwendig ist.
Übe an ihm, nicht an echten Menschen. Das ist billiger.✌️
👉 [Link zum Agenten] - versuche, eine Aufgabe zu stellen und übe, sie richtig zu stellen =)
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