
„Cobra Kai“ ist einer der Hits der Plattform Netflix, dessen Zuschauerliebe absolut verdient ist, und dafür gibt es mehrere gewichtige Gründe.
Der Kultfilm „Karate Kid“ (1984) über Karate, Rivalität, Selbstüberwindung und Respekt vor den Meistern wird von mehreren Generationen von Filmfans geliebt. Er brachte eine Reihe von Fortsetzungen und Nachahmern hervor, und 2010 erschien sogar ein Remake des Films mit Jackie Chan und Jaden Smith. Neues Leben erhielt das Projekt durch die Serie „Cobra Kai“, die zunächst auf YouTube startete und später auf der Plattform Netflix eine Heimat fand.
Speziell für euch haben wir 5 Gründe herausgesucht, warum „Cobra Kai“ eine großartige Serie ist, die eure Aufmerksamkeit wirklich verdient.
Grund Nr. 1 – Die Stars des Originals
Zu den Hauptfiguren der Netflix-Serie gehören dieselben Daniel LaRusso (Ralph Macchio) und Johnny Lawrence (William Zabka) aus dem Originalfilm von 1984. Sie sind nun erwachsen geworden – der eine hat ein Autogeschäft, der andere kämpft mit Alkoholproblemen und träumt davon, das Dojo „Cobra Kai“ wiederzubeleben. Trotz der vergangenen Jahre haben beide Helden ihre Rivalität und die alten Kränkungen nicht vergessen, die neue Wendungen erfahren.
Die direkte Verbindung zum Original, gepaart mit der Ausstrahlung und dem Charme der alten Bekannten, sorgt für eine Menge Emotionen – besonders wenn „Karate Kid“ zu euren Lieblingsfilmen gehört.
Grund Nr. 2 – Eine gelungene Balance zwischen Nostalgie und modernen Problemen
Das offensichtliche Ziel der Wiederbelebung des Projekts war der Wunsch, die nostalgischen Gefühle der Zuschauer anzusprechen. Aber „Cobra Kai“ schmarotzt nicht davon, sondern bietet eine durchaus moderne Sicht auf die klassische Geschichte. Es gibt hier Cybermobbing und eine Reihe anderer aktueller Probleme, die in den Hintergrund treten, sobald die Helden (sowohl alte als auch neue) die Matte betreten.
Der Appell an die Nostalgie ist ebenfalls mehr als gelungen. Man denke nur an die Musik und die eingestreuten Szenen aus dem Originalfilm.
Grund Nr. 3 – Großartiger Humor
Heutzutage kann man Geschichten darüber, wie Karate aus einem Jungen einen Schulstar macht und alle Probleme löst, nicht mehr ernst nehmen. Und die Autoren sind sich dessen vollkommen bewusst und füllen die Handlung mit komischen Situationen, gelungenen Gags und gelegentlich treffsicheren Pointen. Das nimmt dem Ganzen die Ernsthaftigkeit und verleiht der Erzählung Leichtigkeit und Dynamik.
Grund Nr. 4 – 30-minütige Episoden
Der Trend, die Grenzen von Serien mit 30-minütigen Episoden zu erweitern, die zuvor von Sitcoms mit Lacherkonserven besetzt waren, hat sich auch in „Cobra Kai“ niedergeschlagen. Das bedeutet, dass ihr nicht zu viel Zeit für das Anschauen der Serie aufwenden müsst, aber bei Bedarf könnt ihr an nur wenigen Abenden die derzeit verfügbaren 2 Staffeln der Show und ihre in sich geschlossenen Geschichten gebührend würdigen.
Grund Nr. 5 – Motivation und Inspiration
Einer der Pluspunkte des Originals waren die Szenen, in denen Mr. Miyagi Daniel lehrte, Harmonie mit der Welt und sich selbst zu finden. Diese Elemente der Motivation und Inspiration sind auch in die Serie „Cobra Kai“ übergegangen. Sie ziehen sich wie ein roter Faden durch die Handlungsentwicklung und spiegeln sich in den Dialogen und Handlungen der Helden wider.
Und das alles wirkt ansteckend: Man möchte selbst sein Leben in die Hand nehmen, seine Ziele erreichen, seiner Leidenschaft nachgehen und im Einklang mit sich selbst sein.
Trailer Staffel 1:
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