Du wächst nicht, weil es teuer ist. Du hast einfach Angst, zu versagen

Heute haben wir in einer Sitzung mit einem Kunden einen klassischen Denkfehler aufgedeckt.

Gegeben: IT-Studio. Durchschnittlicher Auftragswert 250.000 Rubel. Wir haben einen Kanal gefunden, wo der Kunde 23.000 kostet. Laut Finanzmodell können wir bis zu 25.000 zahlen. Die Rechnung geht auf.


Ich sage: Schaltet Traffic ein! Skaliert das Budget um das 3- bis 5-fache, holt euch das Geld vom Markt.

Der Inhaber zögert: Verdammt, 23k ist teuer... Ich will 15. Lass uns andere Kombinationen suchen. Und überhaupt, unsere Prozesse sind nicht bereit.

Stopp. Das ist Selbstbetrug.


Als wir anfingen zu graben, stellte sich heraus, dass es nicht um den Lead-Preis geht. Es geht um die Angst vor dem Wachstum.

Das Unterbewusstsein schreit etwas ganz anderes: Wenn wir jetzt Leads einspeisen, muss ich 4 neue Mitarbeiter einstellen.
Was, wenn sie Fehler machen? Was, wenn wir Termine nicht einhalten? Dann müssen wir Rückzahlungen leisten, vor den Kunden rot werden, unter Stress leben.

Nein danke, ich suche lieber Leads für 15k (die es nicht gibt)

Wachstumsregel: Erst Chaos, dann Ordnung

Man kann nicht überall Stroh auslegen. Während ihr ein halbes Jahr lang perfekte Regelwerke für das zukünftige Wachstum aufstellt, stirbt eure Werbekombination. Erinnert euch an die, die sich „vorbereitet“ haben, um in Neigram einzusteigen.

Wachstum funktioniert nur so (in seinem Fall):

- Druck erzeugen. Geld in den funktionierenden Kanal pumpen -> x3 Aufträge erhalten.
- Überlastung erleben. Mitarbeiter sind geschockt, Prozesse knirschen, Qualität sinkt.
- Live reparieren. Wir haben GELD aus den neuen Aufträgen, um Leute einzustellen, Software zu kaufen und Löcher zu stopfen.

Entweder ihr wachst, oder ihr sterbt an Stabilität

Wenn ihr auf den Moment wartet, in dem ihr vollständig für die Skalierung bereit seid – werdet ihr nie anfangen.

Das Risiko, dass neue Mitarbeiter Fehler machen, ist der Preis eures Wachstums. Ihr zahlt mit Stress und Fehlern für den Übergang auf die nächste Stufe.

Warum die „Angst vor Veränderungen“ größer ist als die Angst, dass „alles so bleibt wie es ist“, besprechen wir in den nächsten Beiträgen 🥸