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„In die Nacht“ – eine Serie, die man gesehen haben sollte, und dafür gibt es 5 Gründe.

Einige Projekte von Netflix werden zu großen Hits, andere zu lauten Flops, aber es gibt auch eine dritte Kategorie von Serien auf dem Streaming-Dienst – qualitativ hochwertige, aber wenig bekannte. Zu diesen Shows kann man getrost „In die Nacht“ (Into the Night) von Jason George zählen, der zuvor an „Narcos“, „Scandal“ und „The Blacklist“ gearbeitet hat.

Um Sie davon zu überzeugen, dass diese Serie über den Versuch einer Gruppe von Menschen, einer unvermeidlichen Apokalypse zu entkommen, Ihre Aufmerksamkeit verdient, haben wir ganze 5 gute Gründe herausgearbeitet.

Grund Nr. 1 – Literarische Vorlage

In die Nacht 2020

Die Serie „In die Nacht“ basiert auf dem postapokalyptischen Werk „Das Alter des Axolotls“ von Jacek Dukaj. Nach der ersten Staffel zu urteilen, entwickelt sich die Show eher lose nach der Vorlage des polnischen Science-Fiction-Autors, aber es ist durchaus möglich, dass die Geschichte später näher an der Quelle sein wird. Nichtsdestotrotz hat das Projekt eine wie auch immer geartete literarische Grundlage, was sich in der allgemeinen Stabilität des Drehbuchs bemerkbar macht.

Grund Nr. 2 – Nukleare Genremischung

In die Nacht Netflix

Die meiste Zeit ist „In die Nacht“ ein hundertprozentiger abgeschotteter Thriller (die Handlung spielt an Bord eines Flugzeugs) mit allen dazugehörigen Umständen: zunehmende Spannung und Konflikte zwischen den Menschen, paranoide und klaustrophobische Stimmung.

Gleichzeitig ist das fantastische Element der Motor der Handlung, und auch Dukajs Buch gilt als Science-Fiction, weshalb die Serie gelegentlich auch dieses Terrain betritt.

Es gibt auch genug melodramatische Momente in der Geschichte: plötzlich aufkeimende romantische Beziehungen, das Erkennen eigener Fehler und so weiter.

Und diese Mischung funktioniert insgesamt zuverlässig. Einige Mängel geraten aufgrund des hohen Erzähltempos schnell in Vergessenheit. Und das ist ein weiterer Grund, „In die Nacht“ anzuschauen.

Grund Nr. 3 – Dynamische Erzählweise

Serie In die Nacht

Anstatt den Zuschauer in gemächlichem Tempo mit jedem Charakter vertraut zu machen und die Ursachen der Apokalypse ausführlich zu erklären, haben die Autoren eine dynamischere Art der Geschichtenerzählung gewählt. Das erhöht die Spannung, verleiht dem Drehbuch Intensität und erlaubt es, mit den Erwartungen des Publikums zu spielen, denn man weiß nie, welches weitere Problem den Helden auf ihrem Weg begegnen wird.

Grund Nr. 4 – Fehlen von Stars ersten Ranges

In die Nacht ansehen

Für manche ist die Anwesenheit weltberühmter Schauspieler auf der Leinwand ein Qualitätsgarant, aber dasselbe kann man nicht über die Glaubwürdigkeit sagen, denn wenn man einen gewissen Bruce Willis sieht, weiß man, wie sich die Handlung entwickeln wird. Wenn man hingegen weniger bekannte Gesichter beobachtet, taucht man schneller in das Geschehen ein und lässt sich nicht direkt von der Geschichte ablenken.

Grund Nr. 5 – Hervorragende Grundlage für die Zukunft

In die Nacht Into the night

In der ersten Staffel hat die Show nur 6 Episoden, die man an ein paar Abenden bewältigen und dabei viel Vergnügen haben kann. Dabei deutet das Ende der Debütstaffel unmissverständlich an, dass uns eine Fortsetzung erwartet, die sich in den unterschiedlichsten Richtungen entwickeln könnte. Das macht wirklich neugierig und steigert zugleich die Wertschätzung der Serie.

Trailer:

https://www.youtube.com/watch?v=gpiHoT6vkZI