
Der Kultfilm „Memories of Murder“ erscheint im legalen Online-Verleih in Russland. Ein guter Grund, sich das koreanische Meisterwerk des Regisseurs von „Parasite“ und „Snowpiercer“ anzusehen.
Unsere Freunde vom Filmverleih PROvzglyad haben sich angesichts der beispiellosen Popularität des koreanischen Regisseurs Bong Joon-ho (Autor des oscarprämierten Films „Parasite“) entschlossen, dem Kultfilm des Filmemachers mit dem Titel „Memories of Murder“ ein zweites Leben zu schenken.
Anlässlich der Veröffentlichung des Films mit neuer Synchronisation im russischen Online-Verleih haben wir ganze 5 Gründe gefunden, sich diesen erstaunlichen und unvergesslichen Film anzusehen.
Grund Nr. 1 – Reale Ereignisse als Grundlage
In den späten 1980er und frühen 1990er Jahren ereignete sich in Südkorea eine Serie brutaler Morde an Frauen im Alter von 14 bis 70 Jahren. Genau die Taten des ersten bekannten Serienmörders in der Geschichte dieses asiatischen Landes bildeten die Grundlage für die Handlung von Bong Joon-hos Film.
Der reale historische Kontext dient der Erzählung in der richtigen Weise. Er erschreckt und schockiert und ist ein hervorragendes Instrument, um die verschiedensten Seiten des Lebens der Koreaner jener Zeit darzustellen (Militärdiktatur, politische Instabilität, Zensur, soziale Probleme usw.).
Grund Nr. 2 – Ein schockierendes und verblüffendes Ende
Viele Filme, die auf ungelösten Verbrechen basieren, haben das Problem eines unklaren Endes. Den Machern solcher Projekte gelingt es selten, einen Höhepunkt zu erreichen, und die Zuschauer bleiben oft unzufrieden mit dem Gesehenen.
Bei Bong Joon-hos „Memories of Murder“ gibt es solche Probleme nicht. Das Ende des Films ist wirklich verblüffend und sprachlos machend; es fasst auf elegante Weise die starke Aussage des Autors über das Wesen von Ermittlungen und die Natur der Grausamkeit zusammen.
Jahre nach dem Ansehen dieses Films mögen Sie die Namen der Hauptfiguren oder ihre Zitate vergessen, aber das schockierende Ende werden Sie sich sicher für immer merken.
Grund Nr. 3 – Allgemeine Anerkennung
Der Film „Memories of Murder“ war sofort nach seiner Veröffentlichung ein großer Erfolg. In Südkorea wurde das Werk mit 6 Preisen bei den Korean Film Awards ausgezeichnet und erhielt zwei Statuetten (für Regie und bestes Drehbuch) bei den Busan Film Critics Association Awards.
Mit diesen Preisen war es nicht getan; der Film triumphierte auch auf Filmfestivals in Tokio, Turin und San Sebastián. Die ungewöhnlichste Auszeichnung war wohl der Sonderpreis der Polizei beim Festival der Polizeifilme in Cognac.
Grund Nr. 4 – Favorit von Quentin Tarantino
Der berühmte Hollywood-Regisseur Quentin Tarantino teilt oft seine Eindrücke von den Leistungen seiner Kollegen und stellt immer wieder verschiedene Listen der besten Filme zusammen, die er gesehen hat. In einer dieser Zusammenstellungen, nämlich der Liste der besten Filme seit 1992, belegte „Memories of Murder“ den prestigeträchtigen 15. Platz. Das Lob eines solchen Meisters wie Tarantino ist ein weiterer hervorragender Grund, sich diesen phänomenalen koreanischen Thriller anzusehen.
Grund Nr. 5 – Neue professionelle Synchronisation
Auch wenn Sie „Memories of Murder“ bereits gesehen haben, kann die neue russische Synchronisation Ihnen neue Eindrücke bescheren. Wenn Sie den Film zum ersten Mal sehen möchten, hilft Ihnen die professionelle Herangehensweise an die Synchronisation von Bong Joon-hos Werk, sich ein richtiges Bild vom Gesehenen zu machen.
Ab dem 14. Mai ist die Version des Films „Memories of Murder“ mit neuer Synchronisation offiziell auf iTunes und im Google Play-Dienst erhältlich. Wir empfehlen Ihnen, die wunderbare Gelegenheit zu nutzen, den Film kennenzulernen oder dieses Meisterwerk noch einmal anzusehen.
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