Ich schulde euch einen Beitrag über meinen Mai-Urlaub in Italien, ich bessere nach.

In Italien sind wir mit dem Auto gereist, gemietet über Centauro, wir haben einen Toyota C-HR bekommen, nur positive Eindrücke vom Rental, kann ich empfehlen.
Die Fahrkultur in italienischen Dörfern - like, zumindest im Piemont und in der Toskana.
Wir haben oft mautpflichtige Straßen benutzt, habe die Preisgestaltung nicht ganz verstanden, aber wir haben zwischen 5 und 13 Euro für verschiedene Abschnitte bezahlt (wobei wir etwa 13 Euro sowohl für 170 km als auch für 80-100 km Abschnitte bezahlt haben).

Bezahlen kann man sowohl mit Karte als auch bar, alles super bequem und verständlich, Hauptsache man fährt in die richtige Spur (um nicht auf die Zahlung mit Transponder zu stoßen, den man nicht hat, aber darüber wird in ausführlichen Berichten in Foren viel geschrieben). Schilder und Navigation sind ultraverständlich, ihr werdet euch zurechtfinden.

Die Straßen sind größtenteils gut, besonders die mautpflichtigen. Das Tempolimit auf den Straßen blieb ein Rätsel: Irgendwo fuhren flotte italienische Omas bei einem 30er-Schild 70, auf Autobahnen bei erlaubten 130 fuhren sie 150 und mehr, und irgendwo hielten sie sich wortwörtlich an die Schilder, und das, obwohl es fast überall Kameras gibt. Wir haben uns den Einheimischen angeschlossen und hoffen jetzt, dass wir keine Strafzettel bekommen 🫶

Besonders erfreulich war, dass in den meisten touristischen Kleinstädten Parkzonen vorgesehen sind (sowohl gebührenpflichtig als auch kostenlos), immer in angemessener fußläufiger Entfernung vom Stadtzentrum, ohne Risiko, in eine ZTL-Zone zu geraten (vor einer Reise mit dem Auto durch Italien unbedingt nachlesen, was das ist). Wenn das Parken gebührenpflichtig ist, kostet es absolut vernünftiges Geld. Wenn organisierte Parkplätze nicht ausreichen, stellen sich alle einfach am Straßenrand ab (so war es in Barolo und Barbaresco) und das Wichtigste: Die Italiener lassen keine Autos abschleppen, weil alle verstehen, dass es wenig Platz gibt, aber die Leute parken müssen.
Während der gesamten Reise sind wir fast 1400 km gefahren und insgesamt war das nicht anstrengend, sondern fast entspannend.

Die Miete des „Schwälbchens“ mit Vollkasko kostete 615 Euro für 9 Tage + Benzin 140 Euro (wir hatten den Pech, den Spitzenpreis von 2 Euro pro Liter zu erwischen).