​​„Kurs auf die Apokalypse (2010)“ von M.O.U.B.
#horror #abstract_hiphop #ambient #experimental #metal

Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Musikprojekts M.O.U.B. wurde das Album „Kurs auf die Apokalypse“ erstmals auf Streaming-Plattformen veröffentlicht, das ursprünglich 2010 auf dem Label Cantroll (damals Cuntroll) erschienen ist.

In der 60-minütigen Veröffentlichung verweben sich Diktiergerät-Aufnahmen, industrielle Klänge, Live-Schlagzeug, düstere Ambient-Landschaften, Death-Metal-Instrumentals und experimentelle Hip-Hop-Beats mit psychedelischem Sprechgesang. Die Gesangsparts wurden mit nicht-professionellem Equipment aufgenommen, die Texte im Genre der Psycholyrik.
Der Inhalt der Tracks behandelt Themen wie Horror-Ästhetik, Postapokalyptik, erfundene abstrakte Bilder und niedere Laster der Menschheit.

Am Album beteiligt: Paradeigma, das inzwischen nicht mehr existierende Horrorcore-Projekt „Bewohner des Trockenen Meeres“ und die Dichterin Natassja Svlt (Sofia Lotsmanova – RIP).

Eine gute Zeit. Ich war jung und voller Energie. Ich arbeitete in Fabriken, schrieb dort Texte und machte Field Recordings, die ich für die Musikproduktion nutzte. Die Aufnahmen vom Diktiergerät schnitt ich einfach zurecht und baute sie anstelle eines Solos in den Track ein. So erklingt zum Beispiel in „Klinik“ die Aufnahme einer Gabel auf einem Teller. Es gibt auch ein Solo mit einem Bohrer – raten Sie selbst, in welchem Track. Im Player lief ständig verschiedener Metal: von rohem Black bis zu schnellem Thrash. Das hat sich auch auf die Musik ausgewirkt. Die Tracks habe ich in der vierten Version von FruityLoops zusammengestellt, die Drums in Reason“, – Igor M.O.U.B.


Veröffentlichung auf Plattformen und in den Kommentaren ⬇️