

Seelenruhe sieht genau so aus: „Hühnchen. Staub und Asche“ und die weißen Nächte danach
Der Film von György Pálfi überwältigt den Zuschauer mit der Eröffnungsszene und schockiert regelmäßig während der gesamten anderthalb Stunden. Was im Stil einer Dokumentation beginnt, geht in ein Krimidrama über und endet mit Überlegungen zum Schicksal der Menschheit.
Natürlich kaschiert die Linie der gefiederten Schönheit hier die unmenschliche Grausamkeit. Aber es ist eine so bezaubernde Kombination, zeitweise homerisch komisch, dass man dem Film unmöglich seine Sympathie verweigern kann.
Wenn man dem Abspann glaubt, wurden die Hauptdarstellerinnen mit Liebe und Fürsorge behandelt. Man möchte es glauben.
Nach so einem Abend wachsen einem fast Flügel auf dem Rücken. Ich empfehle es ohne Ironie.
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