Mit abendfüllender Animation habe ich wahrscheinlich eine noch schlechtere Beziehung als mit europäischem Kino. Es hat sich einfach so ergeben. Manchmal schaue ich etwas, aber sehr punktuell und meistens aus dem Ausland. In der Zwischenzeit kommt mit den Bemühungen von @provzglyad der heimische Animations- Thriller "Nepokoy" des Berlin-Preisträgers Leonid Schmelkow in unsere Kinos, der bereits auf verschiedenen Festivals gezeigt wurde und gute Kritiken erhalten hat.
Schmelkow ist der Autor der viralen Internet-Serie über den blauen Hund Andrei, ich weiß nicht, was das ist, aber vielleicht sagt Ihnen das etwas.

Der Handlung nach biegen Freunde von der Autobahn auf eine Landstraße ab und geraten in das Hotel "Rosa". Am Morgen erfahren sie, dass sie nicht wegkönnen. In der Zwischenzeit verschwinden nach und nach andere Gäste, das Hotel zerfällt vor ihren Augen, und seltsame Läufer rennen durch die Gegend.

Vor allem erinnert mich die Prämisse an "From". Der Regisseur selbst beschreibt das Projekt als eine Mischung aus Lynch und "Und täglich grüßt das Murmeltier". Der Film basiert auf der Erzählung "Das besetzte Haus" von Julio Cortázar. Die Musik wurde von Sergei Kurjochin selbst komponiert.

Klingt großartig!

Im Kino wird er ab dem 30. Juli zu sehen sein, man sollte ihn sich nicht entgehen lassen. Aber die Premierenvorführungen beginnen früher: Eine davon findet bereits am 15. Juli in Moskau statt, die auch der Regisseur Leonid Schmelkow besuchen wird.

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