
Die Handlung ist einfach: Der erfolgreiche Immobilienmakler Rudd (John Cena) führt ein ideales Leben, bis Marcus (Eric André) hineinplatzt – ein Spinner aus dem Schul-Mentoring-Programm, das Rudd einst übernommen hatte. Marcus findet eine gemeinsame Sprache mit Rudds Frau, zieht ins Haus und sorgt für völliges Chaos. Ein Klassiker des Genres.
Es ist ein dummer, naiver und stellenweise urkomischer Film aus der Art, wie man sie in den Nullerjahren drehte, als man sich nicht allzu sehr zurückhielt und das Publikum unterhalten wollte. Matt Spicer hatte zuvor die clevere Indie-Satire „Ingrid Goes West“ gedreht, daher ist der Bruch in den Ambitionen hier natürlich spürbar. Aber „Brother“ gibt auch nicht vor, etwas Größeres zu sein.
Das Beste am Film ist John Cena. Er gibt sein Bestes, einen ernsten, verkrampften erwachsenen Mann darzustellen, und genau dieser Kontrast – ein riesiger Kerl mit steinernem Gesicht in absurden Situationen – funktioniert am besten. Eric André spielt gewohnt den Trottel, Michelle Monaghan spielt gar nicht. Anschauen, wenn man den Kopf ausschalten und einfach lachen möchte.
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